Im Bann der Revolution
Luzerner Historische Veröffentlichungen
Herausgegeben von André Heinzer, Staatsarchiv Luzern, Stadtarchiv Luzern
34 Heidi Bossard-Borner

Im Bann der Revolution

Der Kanton Luzern 1798-1831/50

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Die kurze Zeit der Helvetik scheint vor allem durch das Scheitern der zentralistischen Staatsidee gekennzeichnet - doch auch in einem Kanton wie Luzern, in dem viele herkömmliche Strukturen die Revolution überdauerten, war nach 1798 nichts mehr so, wie es vorher gewesen war. Die Autorin schildert die Irrungen und Wirrungen der Helvetik und das Lavieren zwischen den retrospektiven Elementen während der Mediations- und Restaurationszeit. Die Darstellung der politischen Geschichte endet mit dem endgültigen Abschied von den Relikten des Ancien régime in der Regeneration von 1831. Als Faktor des öffentlichen Lebens wird auch der kirchlich-religiöse Bereich ausführlich behandelt. Im Zentrum stehen die ökonomischen und sozialen Prozesse, die die Revolution mit der Befreiung des Bodens, der Aufhebung der Zunftordnung und der rechtlichen Gleichstellung von Stadt- und Landbewohnern ausgelöst hat. Dazu gehören auch Themen wie die Zunahme der unehelichen Geburten, die Allgegenwart der Armut, das Problem der Heimatlosen und die Bildungs- und Berufsmöglichkeiten der Frauen.  

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Bibliographische Angaben

Reihe Titel der Reihe - Luzerner Historische Veröffentlichungen
Seitenanzahl 480 arabisch
Info: mit Karten und Abbildungen
Bindung Buch, Gebunden
ISBN 978-3-7965-1627-6
Erscheinungsdatum: 01.01.1998

Autor/in

Die Autorin:

Heidi Bossard-Borner, geboren 1951, studierte an der Universität Basel Geschichte und Deutsche Literatur und promovierte bei Herbert Lüthy. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehört die Schweizer Geschichte des 19. Jahrhunderts. Im Rahmen einer Forschungsstelle, die dem Staatsarchiv Luzern angegliedert ist, beschäftigt sie sich seit mehreren Jahren mit der Luzerner Kantonsgeschichte des 19. Jahrhunderts.