Johann Georg Sulzer – Johann Jakob Bodmer. Briefwechsel
Johann Georg Sulzer: Gesammelte Schriften
Herausgegeben von Hans Adler, Elisabeth Décultot
10 Elisabeth Décultot, Jana Kittelmann, Anett Lütteken (Hg.)

Johann Georg Sulzer – Johann Jakob Bodmer. Briefwechsel

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Dieser Artikel erscheint am 1. Juli 2020 ca. 340.00 CHF Erscheint: 01.07.2020
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Band 10 der Gesammelten Schriften Sulzers enthält den gesamten Briefwechsel zwischen J. G. Sulzer (1720–1779) und J. J. Bodmer (1698–1783), der hier zum ersten Mal vollständig nach den Handschriften transkribiert und kommentiert wird. Für die Edition von Sulzers Schriften ist dieser Briefwechsel geradezu fundamental: Mit seinen 453 Briefen, die in 35 Jahren (1744–1779) entstanden sind, zählt er zu den umfangreichsten Korrespondenzen Sulzers und liefert zahlreiche neue Informationen zu zentralen Themenfeldern der europäischen Aufklärung, zur Genese von Sulzers und Bodmers Schriften, zu ihrem Netzwerk, insbesondere in Preußen und in der Schweiz, sowie zu Aspekten ihres Privatlebens. Damit erweist sich dieser Briefwechsel als eine unumgängliche Quelle, will man die Formierung des literarischen und akademischen Feldes in der Aufklärungsepoche untersuchen.

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Bibliographische Angaben

Reihe Johann Georg Sulzer: Gesammelte Schriften
Abbildungen 10 s/w
Seitenanzahl 1800 arabisch
Bindung Buch, Leinen mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7965-3814-8
Erscheinungsdatum 01.07.2020

Autor/in

Elisabeth Décultot ist seit 2015 Professorin für neuere deutsche Literatur an der Universität Halle-Wittenberg. Zuvor war sie Directrice de Recherche im Centre National de la Recherche Scientifique in Paris. 2015 wurde ihr eine Alexander-von-Humboldt-Professur verliehen. Sie hat zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Literatur und zum Kunstdiskurs des 18. und 19. Jahrhunderts unter besonderer Berücksichtigung der europäischen Wissenstransfers veröffentlicht.

Jana Kittelmann ist seit 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Halle-Wittenberg. Von ihr liegen zahlreiche Publikationen zur Literatur- und Kulturgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts vor. Zu ihren Arbeits- und Forschungsschwerpunkten gehört insbesondere die zeitgenössische Briefkultur.

Anett Lütteken leitet seit 2011 die Handschriftenabteilung der Zentralbibliothek Zürich. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die Zürcher Aufklärung, die Kultur- und Literaturgeschichte des 17.–20. Jahrhunderts sowie die Kanon-Forschung.