Der Zoologische Garten Basel 1944–1966
Neujahrsblatt der Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige, Basel GGG
Herausgegeben von Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige Basel
Bd. 199 Louanne Burkhardt

Der Zoologische Garten Basel 1944–1966

Ein Selbstverständnis im Wandel

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Dieser Artikel erscheint am 9. November 2020 ca. 35.00 CHF Erscheint: 09.11.2020
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1944 begann im Zoologischen Garten Basel eine lange Phase der Veränderung: Die Tierhaltung wurde nach wissenschaftlichen Kriterien reformiert, die Anlagen und Gehege wurden umgestaltet. Der Basler Zoo entwickelte sich zu einer Art Experimentierfeld für die Theorie der Tiergartenbiologie. Das Tier sollte nicht mehr als Ware gesehen werden, sondern als kostbare Leihgabe aus der bedrohten Natur. Doch das neue Verständnis deckte sich nicht immer mit den Erwartungen des Publikums: Themen wie das Fütterungsverbot und die Elefantendressur führten zu Interessenkonflikten zwischen artgerechter Tierhaltung, Bildungsanspruch und dem Bedürfnis nach Unterhaltung.

Neben ihrer historischen Untersuchung blickt die Autorin auch auf die Gegenwart. Sie zeigt, dass die Beziehung der Menschen zu den Tieren keine feststehende Grösse ist, sondern ein historisch gewachsenes, sich ständig veränderndes Verhältnis.

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Bibliographische Angaben

Reihe Titel der Reihe - Neujahrsblatt der Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige, Basel GGG
Seitenanzahl 188 arabisch
Abbildungen 43 farbig
Bindung Buch, Broschiert
ISBN 978-3-7965-4293-0
Erscheinungsdatum 09.11.2020

Autor/in

Louanne Burkhardt studierte Geschichte und Deutsche Philologie in Basel und Paris und war anschliessend am Schweizerischen Literaturarchiv in Bern tätig. Seit Juli 2020 ist sie im Zoo Basel für das Archiv und die Bibliothek verantwortlich.