Care-Praxis angesichts verletzlicher Freiheit
Studien zur theologischen Ethik
Herausgegeben von Daniel Bogner, Markus Zimmermann
Bd. 171 Julia van der Linde

Care-Praxis angesichts verletzlicher Freiheit

Theologisch-ethische Grundlagen zur Bewertung digitaler Anwendungen in der Psychotherapie

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Dieser Artikel erscheint am 14. Dezember 2026 ca. 60.00 CHF Erscheint: 14.12.2026
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Digitale Anwendungen wie Apps, Videokonferenztools, Chatbots, Roboter, Computerspiele, Augmented und Virtual Reality sowie Entscheidungsunterstützungssysteme eröffnen neue Möglichkeiten für die Psychotherapie. Wie lässt sich ihr Einsatz aus ethischer Perspektive beurteilen? Zur Beantwortung dieser Frage wird die asymmetrische Beziehung zwischen Psychotherapeut:innen und Klient:innen fokussiert. Klient:innen sind hier nicht nur bereits verletzt, sondern aufgrund von Machtungleichheit auch besonders verletzlich. Ausgehend vom Prinzip der verletzlichen Freiheit der theologischen Ethikerin Hille Haker werden zunächst grundsätzliche ethische Orientierungspunkte für die reflektierte Machtausübung von Psychotherapeut:innen erarbeitet, bevor gezeigt wird, wie sich anhand dieser der Einsatz digitaler Anwendungen in der Psychotherapie individuell beurteilen lässt.

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Bibliographische Angaben

Reihe Studien zur theologischen Ethik
Seitenanzahl 330 arabisch
Bindung Buch, Broschiert
ISBN 978-3-7965-5508-4
Erscheinungsdatum 14.12.2026

Autor/in

Julia van der Linde studierte katholische Religionslehre, Germanistik, Bildungswissenschaften und Theologie in Münster, wo sie 2025 mit der nun in Buchform vorliegenden Arbeit promoviert wurde. Derzeit ist sie als Akademische Rätin a. Z. am Seminar für Moraltheologie an der Universität Münster tätig.