Herausgegeben von Daniel Bogner, Markus Zimmermann
Bd. 171 Julia van der Linde
Care-Praxis angesichts verletzlicher Freiheit
Theologisch-ethische Grundlagen zur Bewertung digitaler Anwendungen in der Psychotherapie
NeuDigitale Anwendungen wie Apps, Videokonferenztools, Chatbots, Roboter, Computerspiele, Augmented und Virtual Reality sowie Entscheidungsunterstützungssysteme eröffnen neue Möglichkeiten für die Psychotherapie. Wie lässt sich ihr Einsatz aus ethischer Perspektive beurteilen? Zur Beantwortung dieser Frage wird die asymmetrische Beziehung zwischen Psychotherapeut:innen und Klient:innen fokussiert. Klient:innen sind hier nicht nur bereits verletzt, sondern aufgrund von Machtungleichheit auch besonders verletzlich. Ausgehend vom Prinzip der verletzlichen Freiheit der theologischen Ethikerin Hille Haker werden zunächst grundsätzliche ethische Orientierungspunkte für die reflektierte Machtausübung von Psychotherapeut:innen erarbeitet, bevor gezeigt wird, wie sich anhand dieser der Einsatz digitaler Anwendungen in der Psychotherapie individuell beurteilen lässt.
Bevorstehende Veranstaltungen
Bibliographische Angaben
| Reihe | Studien zur theologischen Ethik |
|---|---|
| Seitenanzahl | 330 arabisch |
| Bindung | Buch, Broschiert |
| ISBN | 978-3-7965-5508-4 |
| Erscheinungsdatum | 14.12.2026 |