Historisches Wörterbuch der Philosophie (HWPH). Band 11, U-V
Historisches Wörterbuch der Philosophie
Herausgegeben von Joachim Ritter, Karlfried Gründer, Gottfried Gabriel
Band 11, U-V Joachim Ritter, Karlfried Gründer, Gottfried Gabriel (Hg.)

Historisches Wörterbuch der Philosophie (HWPH). Band 11, U-V

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«Das HWP ist eine Institution weit über die Grenzen der Philosophenwelt hinaus.»

Schweizerische Depeschenagentur SDA

«Eines der grössten und bedeutendsten Projekte der Geisteswissenschaften

der Gegenwart.»

NZZ

«Eine geisteswissenschaftliche Grosstat ist vollbracht.»

NZZ

«Ein weltweit einzigartiges Werk der Begriffsarchäologen.»

Der Spiegel

Zum Gesamtwerk

Das «Historische Wörterbuch der Philosophie» ist eines der bedeutendsten, aufwendigsten und auch erfolgreichsten Buchprojekte der modernen deutschsprachigen Geisteswissenschaften.

Das «Historische Wörterbuch der Philosophie» zeichnet sich gegenüber allen anderen philosophischen Wörterbüchern durch seine Darstellungsmethode, die begriffshistorische Methode, aus. Im Gegensatz zu enzyklopädischen oder systematisch-dogmatisch orientierten Wörterbüchern, die eine beschreibende Erklärung oder Definition der Begriffe bieten, gibt und dokumentiert es den Ursprung, das erste Auftreten, und die Geschichte bzw. den Bedeutungswandel eines Begriffs von den Griechen bis heute anhand präziser Belege und Stellenangaben. Der einzigartige Nutzen dieses Pionierwerkes besteht darin, dass die Stellung und die Bedeutung der einzelnen Begriffe in bestimmten Epochen oder bei bestimmten Philosophen oder auch die Bedeutungsveränderungen und Begriffsgeschichten nachvollziehbar, d.h. die einzelnen Darstellungen verifizierbar oder korrigierbar sind.

Neben den philosophischen Begriffen behandelt dieses Wörterbuch auch Begriffe der angrenzenden Fachgebiete Theologie, Psychologie, Pädagogik, Soziologie, Geschichte, Politik, Jurisprudenz und der Naturwissenschaften.

Der Registerband

Erst durch die Register wird eine umfassende und gezielte Nutzung des begriffsgeschichtlichen Wissens des Gesamtwerkes möglich.

Der Band mit einer ausführlichen Einleitung enthält drei Register: - Das Sachgruppenregister listet Artikel und Artikelteile nach Fachgebieten auf.

- Das Verweiseregister, das eigentliche Hauptregister, enthält die Artikelstichwörter (mit Angabe von Nachbarartikeln) und über 30 000 Verweise, vor allem griechischer, lateinischer, deutscher, englischer und französischer Termini. Auch feststehende Ausdrücke und Metaphern sind aufgeführt.

- Das Autorenregister nennt die Verfasser und ihre Beiträge mit Band- und Spaltenangaben.

- Die Volltext-CD-ROM der Bände 1-13 ermöglicht Wortrecherchen aller Art, z.B. auch Autorenamen und Werktitel.

Ausführliche Informationen unter www.hwph.ch

Bibliographie

Historisches Wörterbuch der Philosophie

Das «Historische Wörterbuch der Philosophie» wird unter Mitwirkung von mehr als 1500 Fachgelehrten in Verbindung mit Günther Bien, Tilman Borsche, Ulrich Dierse, Wilhelm Goerdt, Oskar Graefe†, Wolfgang Hübener, Anton Hügli, Helmut Hühn, Friedrich Kambartel, Friedrich Kaulbach†, Theo Kobusch, Ralf Konersmann, Margarita Kranz, Hermann Lübbe, Odo Marquard, Reinhart Maurer, Stephan Meier-Oeser, Friedrich Niewöhner†, Ludger Oeing-Hanhoff†, Willi Oelmüller†, Thomas Rentsch, Kurt Röttgers, Eckart Scheerer†, Heinrich Schepers, Gunter Scholtz, Winfried Schröder, Martin Seils und Robert Spaemann herausgegeben von Joachim Ritter†, Karlfried Gründer und Gottfried Gabriel. Völlig neubearbeitete Ausgabe des «Wörterbuchs der philosophischen Begriffe» von Rudolf Eisler. Das Werk steht unter der Verantwortung der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, Bonn, und des Senators für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Berlin.

Das Gesamtwerk ist mit dem Registerband 13 abgeschlossen. Die Textbände 1-12 umfassen in 17144 Textspalten ca. 6000 Artikel und Artikelteile zu 3670 philosophischen Begriffen von «Abbildtheorie» bis «Zynismus» sie enthalten keine Personenartikel.

Pressestimmen zum Gesamtwerk

«...eines der nützlichsten geisteswissenschaftlichen Standardwerke, ohne das ein ideengeschichtlich interessierter Mensch anständig nicht leben kann.»

Neue Zürcher Zeitung

«Dieses Werk stellt für den historisch-methodischen Bereich die bislang weitgehend einzige Nachschlagebasis dar. Das Historische Wörterbuch der Philosophie ist im deutschsprachigen Raum der umfassendste Versuch, Wissenschaft begrifflich zu rationalisieren.»

Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

«Was ist Wahrheit, was Erkenntnis? Ist Freiheit wichtiger als Glück? Seit wann werden solche Fragen - und von wem - gestellt? 35 Jahre dauerte die Inventur der wichtigsten Begriffe philosophischen Denkens. So gründlich wie kein anderes Werk gibt darüber das «Historische Wörterbuch der Philosophie» vom Schwabe Verlag Basel Auskunft. Ein weltweit einzigartiges Standardwerk der Begriffsarchäologen.»

Der Spiegel

«Ein Werk, das seinesgleichen nicht hat - auch nicht in der angelsächsischen Welt. Gewiss wird man dieses Jahrhundert nicht ohne das «Wörterbuch» buchstabieren können.»

Neue Zürcher Zeitung

«Es ist nicht notwendig, den Wert und den Nutzen dieses Wörterbuchs weiter zu betonen, das von Fachleuten sehr geschätzt wird wegen des hohen wissenschaftlichen Niveaus.»

Actualidad bibliográfica de filosofía y teología, Barcelona

«Das weltweit grösste Projekt der begrifflichen Dämonenabwehr.»

Süddeutsche Zeitung

«The HWP will be of great assistance in research and post-graduate work.»

Australasia Journal of Philosophy, Sidney

«Quest`opera si presenta come una impresa di larghissima apertura, di assoluta obiettività di giudizio, di straordinaria importanza, destinata a rendere utilissimi servizi agli studiosi di filosofia.»

L`Idea Liberale, Roma

«Man kann für dieses grandiose Unternehmen nur neidvoll gratulieren.»

Wiener Jahrbuch für Philosophie

«Der Verlag, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die anderen Finanzierungsinstitutionen deutscher Wissenschaft und der Mitarbeiterstab, sie alle sind inständig gebeten, die Ermöglichung interdisziplinärer Orientierung, die dieses Wörterbuch bietet, nicht enden zu lassen.»

Der Staat, Berlin

«Bleibt als Fazit der unschätzbare Nutzen der in diesem Riesenwerk akkumulierten Forscher- und Sammlerarbeit. So ist zum Schluss auch der Preis dieser Bände, da viele andere Bücher sie nicht aufwiegen, nur scheinbar hoch.»

Stimmen der Zeit, Freiburg i.Br.

«Ein Wörterbuch, das zum Schmökern einlädt, bereichert und schwer loslässt.»

Kalksburger Korrespondenz

«Un ouvrage qui constitue un événement considérable en philosophie.»

Archives de Philosophie, Paris

«It will soon prove its indispensibility notably for individual workers in many fields of history and science.»

History of Science, London

«Das philosophische Wörterbuch des Jahrhunderts im deutschen Sprachraum, dessen Bedeutung als unermesslich für die Zukunft des Geistes betrachtet werden muss.»

Philosophischer Literaturanzeiger

«Ein monumentales Gemeinschaftswerk, mit dem in den deutschsprachigen Geisteswissenschaften der Gegenwart nur sehr wenige andere Grossprojekte mithalten können.»

Neue Zürcher Zeitung

«Wo so viel Geist weht, dürfen Schutzengel friedlich schlummern.»

Tagesspiegel

Eine Leserstimme zum Gesamtwerk

«Das Lexikon ist mehr als ein epochales Meisterwerk. Es ist, seit über Denken berichtet wird, das erste Werk überhaupt, das über alle vorangegangenen und alle aktuellen Denkleistungen mit einer Exaktheit referiert, wie sie für Philosophen und Nichtphilosophen als Basis für alle weiteren Betrachtungen ebenso notwendig wie unschätzbar ist.»

D. Straub, Basel

Bevorstehende Veranstaltungen

Bibliographische Angaben

Seitenanzahl 666 arabisch, 6 römisch
Bindung Buch, Leinen mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7965-0702-1
Erscheinungsdatum: 01.01.2001

Autor/in

Joachim Ritter, 1903-1974, studierte Philosophie, Theologie, Germanistik und Geschichte an den Universitäten Heidelberg, Marburg, Freiburg im Breisgau und Hamburg, wo er bei Ernst Cassirer promoviert wurde. In den Jahren 1946-1968 war er Professor für Philosophie an der Universität Münster. Mit seiner Theorie der Geisteswissenschaften und den Gedanken zur praktischen Philosophie hatte er großen Einfluss auf die deutsche Philosophie der Nachkriegszeit.

Karlfried Gründer, 1928-2011, studierte Philosophie, Germanistik und Evangelische Theologie an den Universitäten Freiburg im Breisgau und Münster. Nach seiner Promotion und Habilitation war er Professor an den Universitäten Bochum und Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte waren die Geschichts- und die Religionsphilosophie.

Gottfried Gabriel, geb. 1943, studierte Philosophie, Germanistik und Allgemeine Sprachwissenschaft an den Universitäten Münster und Konstanz. Nach seiner Promotion und Habilitation war er Professor an den Universitäten Konstanz, Bochum und Jena.