Die Kongregationen in der Schweiz, 16.-18. Jahrhundert
Helvetia Sacra
Herausgegeben von Kuratorium der Helvetia Sacra
VIII/1

Die Kongregationen in der Schweiz, 16.-18. Jahrhundert

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Aus dem Vorwort:

„Das historische Wirken der zahlreichen Orden und Kongregationen in der Schweiz zu beschreiben, ist ein wesentlicher Teil des Auftrags der Helvetia Sacra. Thema des vorliegenden Bandes sind die Entwicklung und das Wirken der religiösen Kongregationen des 16. bis 18. Jhs. in der Schweiz. Unter Kongregationen versteht man die neuzeitlichen religiösen Gemeinschaften, deren Mitglieder keine feierlichen Gelübde ablegen. Feierliche Gelübde waren und sind allein den Orden vorbehalten. Der Codex Iuris Canonici von 1917 anerkannte die Kongregationen nicht als Orden im strengen Sinn, wohl aber ihre Mitglieder als dem Ordensrecht unterstellte Religiosi. Erst für den Codex Iuris Canonici von 1983 ist die Unterscheidung zwischen feierlichen und einfachen Gelübden nicht mehr wesentlich. Sowohl in den Orden wie auch in den Kongregationen verpflichten sich die Mitglieder durch ihre Profess zu einem gemeinschaftlichen religiösen Leben auf der Grundlage der evangelischen Räte der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams. Das neue Kirchenrecht fasst die Orden (mit feierlichen Gelübden) und die Kongregationen (mit einfachen Gelübden) unter dem Begriff Ordensinstitute zusammen.

In der Helvetia Sacra, deren Gliederung auf der Ordenssystematik von Max Heimbucher beruht, folgen auf die Regularkleriker (Abteilung VII) die Kongregationen als Abteilung VIII. Seit dem 16. Jh. haben sich in der Schweizerischen Eidgenossenschaft etwa 210 Kongregationen niedergelassen. Bearbeitet werden entsprechend der Zielsetzung der Helvetia Sacra nur jene Gemeinschaften, die vor der Bundesverfassung von 1974 in der Schweiz bestanden, d. h. knapp ein Viertel aller hier nachgewiesenen Kongregationen. Trotz dieser Beschränkung war der Stoff immer noch so groß, dass sich eine Zweiteilung des Themas aufdrängte. Band VIII/1 behandelt die Kongregationen, die vom 16. bis 18. Jh. in der Schweiz entstanden sind; Band VIII/2 dagegen wird jenen Kongregationen gewidmet sein, die zwischen 1800 und 1874 in der Schweiz gegründet worden sind oder hier in dieser Zeitspanne ihr Wirken aufgenommen haben. […]“ 

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Bibliographische Angaben

Seitenanzahl 518 arabisch
Masse: 16 x 23.5 cm
Bindung Buch, Leinen mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7965-1224-7
Erscheinungsdatum: 01.01.1994

Autor/in

Der vorliegende Band der Reihe Helvetia Sacra wurde bearbeitet von Maria Immaculata Auer, Gianfranco Barbieri, Daniela Bellettate, Joëlle Droux, Peter Frey, Marie-Rose Genoud, Jean-Pierre Gottrau, Marie-Anne Heimo, Anton Kottmann, Nicole Quellet-Soguel, Antoinett Raeber und redigiert von Patrick Braun.