Die Beginen und Begarden in der Schweiz
Helvetia Sacra
Herausgegeben von Kuratorium der Helvetia Sacra
IX/2

Die Beginen und Begarden in der Schweiz

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Aus dem Vorwort:

„[…] Zusammen mit den Humiliaten, die in der Schweiz nur mit Gemeinschaften des sogenannten zweiten Ordens, also als religiöse Laien, vertreten waren, bildet der Beginen- und Begardenband die IX. und letzte Abteilung der Helvetia Sacra, und als Band IX/2 schließt er die Reihe der Bände überhaupt ab.

Beginen und Begarden waren Frauen und Männer, die ein religiöses Leben führten, ohne sich auf eine Ordensregel zu verpflichten, dies im Gegensatz zu den Vorstellungen des Mittelalters, das religiöse Lebensweise nur in Verbindung mit einer Ordensregel gelten lassen wollte. Nach dem kanonischen recht waren Beginen und Begarden Laien, in der kirchlichen und zivilen Wirklichkeit bildete das religiöse Laientum jedoch einen eigenen Stand zwischen Laien und Ordensleuten, für den die Forschung den Begriff «semireligiös» gefunden hat. Im Unterschied zu den Orden war das Beginentum wenig organisiert; es fehlte ihm eine verbindliche Regel und eine einheitliche Organisation. Die Beginen und Begarden lebten nicht wie Mönche und Nonnen von der Welt abgeschlossen in Klöstern, sondern in der Welt und bestritten ihren Unterhalt vornehmlich aus Arbeitseinkünften und Almosen. Sie verpflichteten sich nur für die Dauer ihres Aufenthaltes in der Gemeinschaft zu Keuschheit und Gehorsam und konnten im Gegensatz zu den Ordensleuten aus ihr jederzeit wieder austreten. […]

Aufbau: Die Beginen- und Begardenhäuser sind nach Kantonen geordnet und in Artikeln einzeln beschrieben. Aus praktischen Gründen wurde diese Ordnung einmal unterbrochen: Die Häuser der südlichen Teile St. Gallens sind mit dem einzigen Haus Graubündens und den drei Konventen des westlichen Vorarlbergs zusammengefasst; diese Ausnahme rechtfertigt sich durch die besondere Quellenlage und die Zugehörigkeit aller dieser Häuser zum ehemaligen Bistum Chur. Die Stadt Konstanz wurde alphabetisch in die Reihe der Kantone eingeordnet. […]“ 

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Bibliographische Angaben

Reihe Helvetia Sacra
Seitenanzahl 926 arabisch
Format 16 x 23.5 cm
Bindung Buch, Leinen mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7965-1227-8
Erscheinungsdatum 01.01.1995

Autor/in

Der vorliegende Band der Reihe Helvetia Sacra wurde bearbeitet von Hansjakob Achermann, Bernard Andenmatten, Magdalen Bless-Grabher, Ursus Brunold, Brigitte Degler-Spengler, Veronika Feller-Vest, Fritz Glauser, Peter Hoppe, Franςois Huot OSB, Kathrin Utz Tremp, Ansgar Wildermann, Andreas Wilts und redigiert von Cécile Sommer-Ramer.