Paulinus Nolanus, Carmen 17
«Chrêsis»
Herausgegeben von Christian Gnilka
Bd. VIII Robert Kirstein

Paulinus Nolanus, Carmen 17

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Das Gedicht ist eines der wenigen «Geleitgedichte» (Propemptica), die sich aus der Antike erhalten haben, dazu mit seinen 85 sapphischen Strophen das weitaus längste. Paulinus gab es einem Freund mit auf den Weg, der die Heimreise ins römische Dakien antrat. Die Schönheit der Komposition wird allerdings im überlieferten Text durch eingefälschte Strophen beeinträchtigt. Hier wird erstmals versucht, die ursprüngliche Fassung wiederzugewinnen, den biographisch-historischen Hintergrund auszuleuchten und den gesamten Strophenbestand philologisch zu erklären. Paulins Nutzung der antiken Bildungselemente wird einleitend mit Blick auf das Gesamtwerk vorgeführt und im Kommentar dann durch Beobachtung der vielen Motive dargestellt, die der christliche Dichter aus der poetischen und rhetorischen Tradition der Antike übernimmt und verwandelt. 

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Bibliographische Angaben

Seitenanzahl 280 arabisch
Zeichnungen 7
Bindung Buch, Gebunden
ISBN 978-3-7965-1374-9
Erscheinungsdatum: 27.02.2001

Autor/in

Dr. Robert Kirstein studierte Klassische Philologie und Evangelische Theologie in Bonn, Münster und Oxford. Im Jahr 1997 wurde er promoviert, 2006 habilitierte er sich. Seit 2011 ist er Vertretungsprofessor an der Universität Tübingen am Lehrstuhl für Lateinische Philologie II.