Von Bauern und Rindern
Frank Siegmund (Hg.)
Renate Ebersbach

Von Bauern und Rindern

Eine Ökosystemanalyse zur Bedeutung der Rinderhaltung in bäuerlichen Gesellschaften als Grundlage zur Modellbildung im Neolithikum

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Rinder sind seit über 7000 Jahren ein wichtiger Bestandteil der bäuerlichen Wirtschaft. In den Epochen vor dem Einsetzen von Schrift- und Bildquellen geben uns aber nur wenige Indizien Hinweise auf die Bedeutung der Rinder, zum Beispiel die Knochen der Tiere, archäologische Objekte wie Pflüge, Wagen und Joche, Gebäudereste wie Ställe oder Pflanzenreste wie Ansammlungen von Heu. Wenn wir verstehen wollen, was Rinder den Bauern wirklich bedeuteten und wie sie ins alltägliche Wirtschaften eingebunden waren, müssen wir uns in heutigen oder historisch überlieferten Bauerngesellschaften umschauen. Dieses Buch fragt nicht nur nach Kosten und Nutzen, sondern auch nach den limitierenden Faktoren und den unterschiedlichen Systemen der Rinderhaltung. Es zeigt, wie eng das Geflecht ist, in dem Rinder mit Äckern, mit Weiden, mit dem Klima und mit der Landschaft verbunden sind, und mit wieviel Sorgfalt, Erfahrung und Arbeit Bauern ihre Rinder pflegen.
Der Arbeit ist eine CD-ROM beigefügt, die einen Katalog, Tabellen, Abbildungen, Literatur und Abkürzungen enthält.

   

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Bibliographische Angaben

Seitenanzahl 264 arabisch
Info: mit 150 Abbildungen und Grafiken
Format: 22.5 x 29 cm
Bindung Buch
ISBN 978-3-7965-1863-8
Erscheinungsdatum: 03.10.2002

Autor/in

Die Autorin:

Renate Ebersbach, geboren 1967 in Freiburg i.Br., studierte Ur- und Frühgeschichte, Ethnologie, Anthropologie und Zoologie an den Universitäten Freiburg i.Br. und Basel. Das vorliegende Buch ist eine überarbeitete Fassung ihrer Dissertation, die während einer Assistenz am Seminar für Ur- und Frühgeschichte der Universität Basel entstand. Im Jahr 2011 erhielt sie die venia docendi für Ur- und Frühgeschichte durch die Philosophisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Basel.