Katalog der Zeichnungen im Kupferstichkabinett Basel: Schweizer Zeichnungen 1850-1900
Marie Therese Bätschmann

Katalog der Zeichnungen im Kupferstichkabinett Basel: Schweizer Zeichnungen 1850-1900

2. Auflage
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Schweizer Zeichnungen 1850-1900 aus dem Basler Kupferstichkabinett
1849 bezog die Öffentliche Kunstsammlung das 2. Obergeschoss im Museum an der Augustinergasse. Zur Eröffnung schenkten Friedrich Horner und Rudolf Müller ein Aquarell einer griechischen Landschaft. Ankaufsmittel erhielt die Kunstsammlung erst 1859 durch das Testament von Samuel Birmann. Diese Mittel waren für die Schweizer Kunst bestimmt, die Samuel Birmann in patriotischer Absicht besonders fördern wollte.

Die Sammlung an Zeichnungen von Schweizer Künstlerinnen und Künstlern wuchs vor allem durch die Ankäufe der Kunstkommission und durch bedeutende Geschenke. Z.B. vermachte Dr. Josef Buchser 1896 insgesamt 411 Ölstudien, 748 Zeichnungen und Aquarelle sowie 117 Skizzenbücher aus der Hinterlassenschaft seines Bruders Frank. Von Arnold Böcklin kamen durch Geschenke und Ankäufe im Lauf des 20. Jahrhunderts 125 Zeichnungen und von Ferdinand Hodler 60 Blätter zusammen. 1920 wurden Aquarelle und Druckgraphik von Hans Sandreuter mit Mitteln des Birmann-Fonds und der Freunde für das Kupferstichkabinett angekauft und gleichzeitig schenkte die Witwe des Künstlers frühe Zeichnungen und Entwürfe.

Katalog und Ausstellung zeigen einen repräsentativen Querschnitt durch den Basler Bestand an Schweizer Zeichnungen von 1850-1900. Die Arbeiten variieren zwischen skizzierten Gedanken, reportageartigen Aufzeichnungen, Ideallandschaften und «paysage intimes», bildhaften Kompositionen oder detaillierten Entwürfen für Buchillustrationen, Gemälde und Wandbilder. Es lässt sich beobachten, wie Albert Anker, Giovanni Giacometti, Ferdinand Hodler oder Benjamin Vautier Figurenstudien anlegen und ausarbeiten. Der Katalog setzt die vier seit 1973 erschienenen Publikationen zu Ausstellungen fort, die jeweils eine zeitlich begrenzte Auswahl von Zeichnungen aus den Beständen des Basler Kupferstichkabinetts vorstellten. Zuletzt erschien 1991 der Katalog «Schweizer Zeichnungen 1800-1850» von Yvonne Boerlin-Brodbeck. Der vorliegende Katalog enthält die Kurzbiographien von 46 Künstlern, bildet 150 Zeichnungen ab und liefert die technischen Angaben und die Erläuterungen zu jedem einzelnen Blatt.

Eine Liste informiert über den gesamten Bestand an Zeichnungen im Kupferstichkabinett von Schweizer Künstlerinnen und Künstlern, die nach 1850 starben und vor Ende 1875 geboren wurden. 

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Bibliographische Angaben

Seitenanzahl 168 arabisch
Info: mit 155 Abbildungen, davon 12 in Farbe
Format: 17 x 24 cm
Bindung Buch, Gebunden
ISBN 978-3-7965-1868-3
Erscheinungsdatum: 03.09.2001

Autor/in

Dr. Marie Therese Bätschmann ist seit 1999 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kupferstichkabinett Basel. Publikationen: Jakob Frey, Kupferstecher und Verleger in Rom (Bern 1997); Veduten Berns (1995); Zeichnungen J. H. Füsslis (1999).