Es gilt das gesprochene Wort
René Salathé, Martin Leuenberger (Hg.)
Peter Schmid

Es gilt das gesprochene Wort

Ausgewählte Reden

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«Manchmal sprechen mein Freund Böckelmann und ich auch über die Zukunft der Schule. "Wie soll denn das weitergehen?" möchte er gerne von mir wissen. "Siehst du", sage ich zu Böckelmann, "eines Tages wirst du dich nicht mehr über die eingeführten Blockzeiten an den Schulen ärgern. Denn allfällige Zwischenstunden kannst du fruchtbar nutzen, steht dir in deinem Schulhaus doch ein fester, gut eingerichteter Arbeitsplatz zur Verfügung. Feste Arbeitszeiten schaffen eine Fülle von Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit deinen Kolleginnen und Kollegen. Einige Tage der Schulferien benützt ihr zur gemeinsamen Lektionsvorbereitung und zum Austausch der Präparationen. Es steht genügend Zeit zur Verfügung, um gemeinsame Vorhaben wie Schullager oder Projektwochen miteinander vorzubereiten. Vielleicht trefft ihr euch in eurem Schulhaus wöchentlich zu einer gemeinsamen Schulbesprechung. Dass bei solchen Aussprachen eine Schulpsychologin und eine Logopädin teilnehmen, ist bereits Selbstverständlichkeit geworden. Für Schulvergütungen und für einen Teil der Lehrmittelbeschaffung stehen dem Schulhaus regelmässige Budgetbeträge zur Verfügung, über deren Verwendung gemeinsam beschlossen werden muss. Für das gleiche Fach sind mehrere Lehrmittel zugelassen, so dass unterschiedliche Erfahrungen möglich werden, die allerdings nur dann Sinn machen, wenn diese Erfahrungen unter Kolleginnen und Kollegen auch ausgetauscht werden. Die Kolleginnen und Kollegen in deinem Schulhaus besuchen sich regelmässig und stehen sich unterstützend mit Rat und Tat zur Seite. Da diese Besuche zum normalen Schulbetrieb gehören, sind die Schulbesuche des Rektors oder Schulinspektors gar nichts Besonderes mehr.» (Rede 1989)

Mit der Volksabstimmung über das neue Bildungsgesetz im September 2002 sind viele dieser erwähnten Einrichtungen endlich zur Errungenschaft geworden. Wer so weit vorausblickend reden kann, weiss, wovon er spricht. Peter Schmid - von 1989 bis 2003 Baselbieter Regierungsrat und damit Vorsteher der Erziehungs- und Kulturdirektion - ist nicht nur ein Kenner seiner Dossiers, sondern dazu noch ein glänzender Redner. Einen wie ihn hat der Kanton Basel-Landschaft nur ganz selten gehabt. Bei seinen Reden spürt man förmlich die Freude und den Spass, mit denen er seine Auftritte verbindet. Profunde Kenntnis des Themas, Vielfalt der thematischen Bezüge, Eloquenz, Witz und Schlagfertigkeit zeichnen ihn aus. Michael Schindhelm, Basels Theaterdirektor, sagt über ihn: "Schmid ist einer, der selbst beim Reden noch denken kann." 19 besonders aussagekräftige von über 300 Reden haben den Weg in dieses "Florilegium" gefunden. Sie repräsentieren die ganze Länge des Zeitraums seiner Regierungstätigkeit ebenso wie die Vielfalt seiner thematischen Bezüge.  

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Bibliographische Angaben

Seitenanzahl 188 arabisch
Info: mit 3 Abbildungen
Format: 12.5 x 20 cm
Bindung Buch, Gebunden
ISBN 978-3-7965-1996-3
Erscheinungsdatum: 12.06.2003

Autor/in

Die Herausgeber:

René Salathé, Gründungsrektor des Gymnasiums Oberwil, und Martin Leuenberger, beide Historiker, kennen sich seit ihrer gemeinsamen Arbeit für die Baselbieter Kantonsgeschichte «Nah dran - weit weg». Heute widmet sich René Salathé seinen umfangreichen Sachpublikationen, derweil Martin Leuenberger als Generalsekretär der Erziehungs- und Kulturdirektion Baselland fungiert.

Der Redner:

Peter Schmid, geboren 1951, verheiratet, Vater von zwei erwachsenen Kindern. Ausbildung zum Sozialarbeiter und Religionspädagogen in Basel und Berlin. Mitglied der Sozialdemokratischen Partei. 1975-1987 im Parlament des Kantons Basel-Landschaft (Landrat). 1989-2003 Regierungsrat Kanton Basel-Landschaft, Vorsteher der Erziehungs- und Kulturdirektion (Bildung, Wissenschaft, Kultur, Sport). Ausübung verschiedener kantonaler Ämter wie Universitätsrat, Stiftungsrat «Mensch - Gesellschaft - Umwelt», Fachhochschulrat, Erziehungsrat und Kulturrat sowie auf schweizerischer Ebene in der EDK (Schweizerische Erziehungsdirektorenkonferenz) und KBB (Kommission Berufsbildung).