Das Recht der Stadt Thun und der Ämter Thun und Oberhofen
II. Abteilung: Die Rechtsquellen des Kantons Bern. Zweiter Teil: Rechte der Landschaft
Herausgegeben von Rechtsquellenstiftung
BE II/11 Anne-Marie Dubler

Das Recht der Stadt Thun und der Ämter Thun und Oberhofen

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Aus dem Inhalt

Der elfte Band der historischen Rechtsquellen der Berner Landschaft ist der Stadt Thun und den einstigen Ämtern (Vogteien) Thun und Oberhofen gewidmet. Dieser Raum entspricht weitgehend dem heutigen Amtsbezirk Thun (Karten in der Einleitung).

Nach Pfandkäufen (1323/75) erwarb Bern 1384 die Stadt Thun und das Äussere Amt von den Grafen von Kiburg. Bern legt die kiburgischen Verwaltungsbezirke «Stadt Thun» und «Äusseres Amt» zu einem einzigen zusammen - dem Amt Thun mit der Stadt und dem Freigericht unter dem Schultheissen von Thun mit Amtssitz auf der Burg. Ab 1386 erfolgte die Erweiterung der Amtsverwaltung. Ab 1488 griff das rechts der Aare gelegene Amt Thun über die Aare hinweg auf das Territorium des Landgerichts Seftigen: Zum Amt Thun kamen die Herrschaft Amsoldingen mit Hilterfingen (1488), Stocken (1505), Pohlern-Uebeschi (1528), Forst (nach 1541), Strättligen (1594), Thierachern und Tannenbühl (1607), Blumenstein (1642), zuletzt die Oberherrschaft über Gurzelen und die Thuner Spitalherrschaft Uetendorf-Uttigen (1783). Das Amt Thun büsste 1652 seine alten Gerichtsbezirke Strättligen und Hilterfingen ein, die mit der Herrschaft Oberhofen ab 1652 die Vogtei Oberhofen bildeten. Der Stadt Thun ihrerseits gelang bis ins 18. Jh. die Erweiterung ihrer Gerichtshoheit über das Burgernziel hinaus auf die Thuner Feldflur und Allmend.

    

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Bibliographische Angaben

Reihe II. Abteilung: Die Rechtsquellen des Kantons Bern. Zweiter Teil: Rechte der Landschaft
Seitenanzahl 1198 arabisch, 107 römisch
Info 4 Karten
Format 18 x 25 cm
Bindung Buch
ISBN 978-3-7965-2061-7
Erscheinungsdatum 03.03.2004

Autor/in

Die Bearbeiterin:

Anne-Marie Dubler ist eine Schweizer Historikerin. Sie studierte an der Universität Basel und wurde dort 1968 promoviert. In den Jahren 1968-1972 war sie Stellvertreterin des Staatsarchivars am Staatsarchiv Basel-Stadt. Von 1973 bis 1983 leitete sie die «Luzerner Forschungsstelle für Wirtschafts- und Sozialgeschichte» am Staatsarchiv Luzern. Seit 1990 ist sie Wissenschaftliche Beraterin für den Kanton Bern und Autorin beim Historischen Lexikon der Schweiz.