Festspiele 1914-1949
Cäsar von Arx Werke
Herausgegeben von Cäsar von Arx Stiftung
Bd. 3 Cäsar von Arx

Festspiele 1914-1949

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Cäsar von Arx (1895-1949) war der erste Schweizer Dramatiker von internationalem Format. Er schrieb nicht nur vorzügliche historische Dramen, sondern war auch ein Pionier auf dem Gebiet des expressionistischen, des epischen und des politischen Theaters. Von Arx begann seine Bühnenkarriere mit dem Festspiel Laupen, das 1914 an der Landesausstellung in Bern aufgeführt wurde. Kurz vor seinem Tod stellte er das Solothurner Gedenkspiel und den Festakt zur Enthüllung des Schlachtdenkmals in Dornach fertig. Dazwischen schrieb von Arx Festspiele, die an Originalität und Qualität alles Frühere in den Schatten stellten: Die Schweizer (1924), Die Brücke (1927), Das Bundesfeierspiel (1941) und andere. Nach dem Tod des Dramatikers verlor die Gattung «Festspiel» rasch an Bedeutung.

In den letzten Jahren seines Lebens wurde von Arx das Schreiben immer mehr zur Qual; sein Stolz gestattete es ihm nicht, einen bürgerlichen Beruf zu ergreifen; er sah keine künstlerische und keine finanzielle Zukunft mehr vor sich und dachte oft daran, seinem Leben ein Ende zu setzen. Als 1949 seine Frau unheilbar krank wurde, beschloss er, mit ihr gemeinsam in den Tod zu gehen.

Die meisten Werke von Cäsar von Arx sind seit langem vergriffen. Sehr Frühes und sehr Spätes ist nie gedruckt worden; zwei Dramen der zwanziger Jahre haben nur als Bühnenskripte vorgelegen. Eines der Filmskripte galt als verschollen, das andere war irrtümlicherweise Georg Kaiser zugeschrieben worden. Die vorliegende Werkausgabe enthält zum ersten Mal alle Texte von Cäsar von Arx.   

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Bibliographische Angaben

Seitenanzahl 615 arabisch
Masse: 12.3 x 20.5 cm
Bindung Buch, Broschur mit Klappen
ISBN 978-3-7965-2177-5
Erscheinungsdatum: 01.01.1987

Autor/in

Cäsar von Arx (1895-1947), geboren in Basel, studierte an der Universität Basel Germanistik, Geschichte und Philosophie, wandte sich aber vor Abschluss seines Studiums dem Theater zu und arbeitete zunächst als Regisseur und Autor in Leipzig und Zürich. Nach 1925 schlug er sich als freier Schriftsteller, u.a. von historischen Festspielen, durch und errang mit Der Verrat von Novara (1934) internationale Erfolge. Seine Thematisierung der Gefährdung durch den Totalitarismus und sein engagierter Antifaschismus lösten in der Schweiz künstlerische und politische Kontroversen aus. 1949 schied von Arx freiwillig aus dem Leben.

Der vorliegende Band wurde von Dr. Rolf Röthlisberger bearbeitet, der seine Dissertation über die Festspiele Cäsar von Arx‘ abgefasst hat.