Bénédict Remund 1904-1993
Dorothea Christ

Bénédict Remund 1904-1993

Bildhauer, Maler, Zeichner

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Die Flut der Kunstbücher steigt an, jedoch fehlt bis heute eine Publikation, die dem Werk des nahezu in Vergessenheit geratenen Bénédict Remund gewidmet wäre. Remunds Namen taucht kaum je auf in einer Darstellung von Schweizer Bildhauern. Die Schuld liegt weitgehend beim Künstler selbst. 1904 in Basel geboren, hatte er sich mit 46 Jahren in ein winziges Dorf in der französischen Provinz zurückgezogen, um ganz für seine Arbeit zu leben.

Jahrelanges Sammeln und Sichten des in grosser Unordnung befindlichen Nachlasses ermöglichte es, den Versuch einer monographischen Darstellung zu wagen. Remund, befreundet seit 1980 mit der Verfasserin, freute sich sogar darüber, dass sich jemand ernsthaft an Sichtung und Bearbeitung seines Lebenswerks machte. Die Verfasserin folgte einer inneren Verpflichtung, Remunds Präsenz in Plastik, Malerei und Zeichnung sichtbar zu machen.

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Bibliographische Angaben

Seitenanzahl 155 arabisch
Abbildungen 72 s/w, 29 farbig
Format: 22.5 x 29.5 cm
Bindung Buch, Gebunden
ISBN 978-3-7965-2192-8
Erscheinungsdatum: 01.11.2005

Autor/in

Dorothea Christ, geb. 1921 in Basel, studierte an den Universitäten Basel und Zürich Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und neuere deutsche Literatur. 1943 bis 1985 Kunstkritikerin am Radio der deutschen und rätoromanischen Schweiz mit wöchentlicher Kurzsendung. Verfasserin mehrerer Monographien über Schweizer und Basler Künstler, unter anderem über Walter Kurt Wiemken. Gestalterin mehrerer Ausstellungen im Kunstmuseum und in der Kunsthalle Basel. Mitglied verschiedener Kunstgremien. Dozentin an den Volkshochschulen Basel und Zürich. 1992 wurde ihr die Ehrendoktorwürde der Universität Basel für ihre Verdienste um die Schweizer Gegenwartskunst verliehen.