Regio TriRhena und südlicher Oberrhein: Ein Raum ohne Grenzen?
Basler Stadt- und Regionalforschung
Herausgegeben von Regio Basiliensis
22 Rita Schneider-Sliwa (Hg.)

Regio TriRhena und südlicher Oberrhein: Ein Raum ohne Grenzen?

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Aus der Einführung in das Themenheft:

„Politische Grenzen sind trotz Integrationspolitik und Globalisierung ein trennendes Element, ein abstraktes menschliches Raumkonstrukt und ein Ort der Auseinandersetzung der menschlichen Gesellschaft und des Staates mit dem Raum. Als Orte konfligierender Lebensansprüche der Bevölkerung zu beiden Seiten zeigen Grenzräume typische Grenzprobleme der Regionalentwicklung: Unterbruch der Netzinfrastruktur, räumlich segmentierte Arbeits- und Gütermärkte sowie suboptimale Ausnutzung von «economies of scale» und «economies of scope». Grenzräume erweisen sich auch als Miniaturraum der Globalisierung, deren Probleme sie auf kleinstem Raum erkennen lassen, so u.a. Standortverlagerungen in das Ausland, wachsende Sozialprobleme durch steigende Mobilität oder kulturelle Vermischung mit Verlust der regionalen Identität. […]

Die Entwicklungen in der Regio TriRhena haben viele Aspekte; auswahlsweise vorgestellt werden hier nur einzelne. Die Beiträge dienen dazu, den Leser erneut für die Entwicklungen in der Region, darunter Bevölkerungsumschichtung, Persistenz von Grenzgefällen und wirtschaftliche Neuorientierung angesichts schwindender komparativer Standortvorteile zu sensibilisieren sowie auf «Grenzen in den Köpfen» und die noch zu leistende zukünftige grenzüberschreitende Zusammenarbeit aufmerksam zu machen.“ 

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Bibliographische Angaben

Seitenanzahl 95 arabisch
Abbildungen 72 s/w
Tabellen 23
Bindung Buch, Broschiert
ISBN 978-3-7965-2332-8
Erscheinungsdatum: 01.01.2003

Autor/in

Die Herausgeberin:

Prof. Dr. Rita Schneider-Sliwa, geb. 1953, studierte Anglistik, Geographie, Geologie und Soziologie in Aachen und Columbus, Ohio. Im Jahr 1982 wurde sie in Geographie promoviert. Seit 1995 ist sie an der Universität Basel als Professorin für Geographie tätig, wo sie dem Geographischen Institut (Abteilung für Humangeographie / Stadt- und Regionalforschung) vorsteht.