Museumsbesuche - Impulsfaktor für die Wirtschaft in Basel
Basler Stadt- und Regionalforschung
Herausgegeben von Regio Basiliensis
28 Rita Schneider-Sliwa, Claudia Erismann, Christof Klöpper (Hg.)

Museumsbesuche - Impulsfaktor für die Wirtschaft in Basel

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Aus der Zusammenfassung:

„Basel hat bekannte Stärken im Bereich der Kultur. Allein mit ihren 34 Museen hat die Stadt eine vielfältige und qualitativ hochwertige Kunst- und Kulturszene, in der Schenkungen privater Personen, die der Stadt einzigartige Kunstschätze mit Wert in Milliardenhöhe beschert haben, eine besondere Rolle spielen. Sie festigen Basels Ruf als Kulturstadt und haben einigen Museen Weltrang eingebracht. Basel profitiert in vielfältiger Weise von seinen Museen: sie sind nicht nur Imagefaktor und tragen zum Nimbus Basels als Kulturstandort und attraktivem Standort für Unternehmen bei. Die Museen und ihre international beachteten Sonderausstellungen locken auch viele Besucher an, mit Multiplikatorwirkung für die Gastronomie, die Hotellerie und den Detailhandel.

Zwar ist der wirtschaftliche Erfolg einzelner Veranstaltungen wie der Tutanchamun-Ausstellung nicht jedes Jahr zu erzeugen, sicher ist jedoch, dass man auch an den weniger guten Besuchertagen oder -wochen, welche Museen im Jahr erleben, einen wirtschaftlichen Effekt für die Stadt hat. Interessant sind solche Tage deshalb, weil sie im Gegensatz zum monetären Erfolg einer einzelnen Sonderausstellung angeben, was im schlechtesten aller Fälle noch als wirtschaftlicher Nutzen zu erwarten wäre, rechnete man die Besucherströme und ihr Ausgabeverhalten auf das Jahr hoch. […] Die Studie erfasst […] Besucherströme und Ausgabeverhalten sowie die Kopplung von Museumsbesuchen mit anderen Tätigkeiten, bei denen der Gastronomie, der Hotellerie oder dem Detailhandel Geld zufliessen, dies unter den ungünstigsten Bedingungen, die man annehmen kann. Konkrete Hochrechnungen sollen aufzeigen, wie hoch auch dann noch der monetäre Nutzen für Basel ist.“

Die Interpretation der erfassten Daten gibt einen Einblick, welche Museen in Basel als Publikumsmagneten wirken und regt zur Weiterentwicklung einzelner Faktoren an. 

Bevorstehende Veranstaltungen

Bibliographische Angaben

Reihe Titel der Reihe - Basler Stadt- und Regionalforschung
Seitenanzahl 55 arabisch
Abbildungen 95 s/w
Tabellen 92
Bindung Buch
ISBN 978-3-7965-2337-3
Erscheinungsdatum: 01.01.2005

Autor/in

Die Herausgeber:

Prof. Dr. Rita Schneider-Sliwa, geb. 1953, studierte Anglistik, Geographie, Geologie und Soziologie in Aachen und Columbus, Ohio. Im Jahr 1982 wurde sie in Geographie promoviert. Seit 1995 ist sie an der Universität Basel als Professorin für Geographie tätig, wo sie dem Geographischen Institut (Abteilung für Humangeographie / Stadt- und Regionalforschung) vorsteht.

Claudia Erismann, lic. phil. I, studierte Geographie an der Universität Basel und arbeitet derzeit am Geographischen Institut der Universität Basel (Abteilung für Humangeographie / Stadt- und Regionalforschung). Im Jahr 2008 gründete sie zusammen mit Werner Aebischer das „Atelier für Schulentwicklung“ in Basel, das auf schulinterne Evaluationen spezialisiert ist.

Dr. Christof Klöpper studierte Geographie an den Universitäten Trier, Worcester (USA) und Basel. Er war mehrere Jahre am Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Basel-Stadt tätig und Geschäftsführer es Verwaltungsrates des Technologieparks Basel AG.