Villa Paragone
Matthias Götz (Hg.)

Villa Paragone

Thesen zum Ausstellen

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Das Medium Ausstellung hat Hochkonjunktur. Jeder und jede stellt aus, was er – oder sie – nur kann. Man hängt hin, was man hat, stellt hin, was man hat – und verweist voller Stolz darauf, was man da hingestellt und -gehängt hat. Auf Websites, auf Kunstwerke oder Würste und Parfums, ja auf die allerpersönlichsten Dinge wird ebenso demonstrativ wie motivarm verwiesen, als handle es sich dabei um den Stein der Weisen. An Entblössungstechniken und Offenbarungsideen besteht also kein Mangel. Die theoretische Debatte zu Theorie und Praxis des Ausstellens aber hinkt den Ereignissen hinterher.

In Villa Paragone werden die spezifischen Bedingungen und Möglichkeiten des Ausstellens besprochen, die Entwicklungsgeschichte des Ausstellens umrissen und der Blick auf die vielfältigen Beziehungen zwischen Theorie und Praxis des Ausstellens gerichtet. Dabei geht es auch um das Prinzip des Vergleichs (paragone), denn Ausstellen heisst immer auch: Vergleichen. Hinstellen ist das eine, Ausstellen etwas anderes – den Unterschied macht die Qualität des Vergleichens aus, und auch die Chance, das Verglichene als Vergleich zu erkennen und einzuordnen.
Und das betrifft unterschiedlichste Disziplinen und Kompetenzen: Museen und Museologen, Designer und Sammler, Historiker und Szenografen, Ausstellungsmacher und Konservatoren, Dekorateure und Journalisten, Messebauer und Grafiker oder Architekten.

In 31 Beiträgen befassen sich namhafte Autoren aus unterschiedlichster Sicht mit dem Medium «Ausstellung» und gewähren so einen vertieften Einblick in die gegenwärtige Diskussion.

Bevorstehende Veranstaltungen

Bibliographische Angaben

Seitenanzahl 632 arabisch
Abbildungen 287 s/w
Masse: 12.6 x 21 cm
Bindung Buch, Broschiert
ISBN 978-3-7965-2421-9
Erscheinungsdatum: 29.07.2008

Autor/in

Matthias Götz, geb. 1952, studierte Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg sowie Philosophie, Wissenschafts- und Planungstheorie an der Universität Stuttgart. Er wurde 1982 zum Dr. phil. promoviert und ist Professor für Designtheorie.