genau - leicht - konsequent

genau - leicht - konsequent

Ein dreifaches Rendezvous der Künste und Wissenschaften

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Was heisst es, wenn ein Regisseur Genauigkeit fordert?

Und was, wenn die Malerin danach strebt? Was braucht es,

um die Musik leicht werden zu lassen, und wodurch wird es

die Mathematik? Warum handelt der Herzchirurg konsequent,

und was wird aus der Konsequenz in der Konservierung?

Vom Theater in die Molekularbiologie, von dort in die Wissenschaftstheorie, weiter in die Kunst und dann in die Konservierung usf.: In den Jahren 2005 bis 2007 gelang dem Berner Institut für Transdisziplinarität Y dreimal die disziplinenübergreifende Kettenreaktion. Dabei wendete man einen Trick an: Statt die Beteiligten zu einem gemeinsamen Forschungsthema wie «Hirn», «Feuer» oder «Zukunft» einzuladen, stellte man die wechselnde Runde unter je ein Adjektiv, das die Qualität der eigenen Arbeit charakterisieren sollte. Das Vorgehen selbst und nicht ein Untersuchungsgegenstand wurde thematisiert, nicht ein Objekt stand im Zentrum, sondern die Arten der Anschauung wurden verglichen. Das dreigeschichtete Buch «genau – leicht – konsequent» versammelt ein breit gespanntes Panorama an Texten, die viel über jene drei Qualitäten und deren Vielgestaltigkeit erzählen und die den alltäglichen Gebrauch von «genau», «leicht» oder «konsequent» differenzieren; Texte, die aber ebenso viel über die jeweiligen disziplinären Arbeitsformen und Weltsichten verraten. Ein Lesebuch also, in dem sich die unterschiedlichen Formen des Denkens in den Künsten und Wissenschaften in je konkreten Problemfeldern vorstellen und in dem das Spektrum disziplinärer Couleurs zu einem erstaunlich vielstimmigen Zusammenklang orchestriert wird.

Mit Beiträgen von

Michael Altmann, Professor für Molekularbiologie an der Universität Bern;

Silvia Bächli, Künstlerin;

Anna Bergmann, Kulturwissenschaftlerin;

Konrad Bitterli, Kurator am Kunstmuseum St. Gallen;

Hans Peter Blochwitz, Sänger, Professor an der HKB;

Roman Brotbeck, Leiter Fachbereich Musik an der HKB;

Susanna Burghartz, Professorin für Allgemeine Geschichte an der Universität Basel;

Thierry Carrel, Professor an der medizinischen Fakultät der Universität Bern;

Florian Dombois, Leiter des Instituts für Transdisziplinarität in Bern;

Crescentia Dünsser, Regisseurin und Schauspielerin;

Moritz Epple, Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Universität Frankfurt am Main;

Sabine Flach, Kunst- und Kulturwissenschaftlerin, Berlin;

Johannes Gfeller, Professor für Konservierung und Restaurierung Neuer Medien an der HKB;

Daniel Glaus, Kirchenmusiker und Komponist, Bern;

Joseph Hanimann, Autor und Journalist, Paris;

Lukas Hemleb, Regisseur, Lyon;

Stefan Hulfeld, Theaterhistoriker, Universität Bern;

Gregor Jansen, Kunstwissenschaftler und Leiter des ZKM – Museum für Neue Kunst in Karlsruhe;

Christoph Keller, Künstler, Berlin;

Friederike Kretzen, Schriftstellerin, Basel;

Yeboaa Ofosu, Literatur- und Musikwissenschaftlerin am Institut für Transdisziplinarität in Bern;

Hans Rudolf Reust, Kunstkritiker und Leiter Studiengang Kunst an der HKB;

Hans-Jörg Rheinberger, Direktor des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte in Berlin;

Hannes Rickli, Künstler, Dozent an der HGK Zürich;

Sarah Schmidt, Philosophin, Universität Stuttgart;

Anselm Stalder, Künstler und Leiter des Studiengang Kunst an der HKB;

Jürg Welter, Pfarrer am Berner Münster;

Stefan Wülfert, Leiter Fachbereich Konservierung und Restaurierung an der HKB.  

Bevorstehende Veranstaltungen

Bibliographische Angaben

Seitenanzahl 313 arabisch
Abbildungen 32 s/w
Zeichnungen 1
Masse: 16.5 x 23.5 cm
Bindung Buch, Broschiert
ISBN 978-3-7965-2574-2
Erscheinungsdatum: 01.07.2009

Autor/in

Die Herausgeber:

Florian Dombois, geb. 1966, studierte Geophysik und Philosophie in Berlin, Kiel und Hawaii. Er beschäftigt sich künstlerisch u.a. mit Landformen und seismologischen Phänomenen, die er beispielsweise in Klang- und Rauminstallationen darstellt. In den Jahren 2003 bis 2011 war er Professor an der Hochschule der Künste in Bern und gründete das „Institut Y“. Seit 2011 ist er Leiter des Forschungsschwerpunkts Transdiziplinarität an der Zürcher Hochschule der Künste.

Yeboaa Ofosu studierte Philosophie sowie Literatur- und Musikwissenschaft. Sie ist am Institut Y in Forschung, Lehre und Weiterbildung tätig.

Dr. Sarah Schmidt studierte Germanistik und Philosophie in Tübingen und Leipzig. Sie war von 2004 bis 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Transdisziplinarität der Hochschule der Künste in Bern. Zurzeit ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Philosophie der Theologischen Fakultät der Humboldt Universität in Berlin und an der Schleiermacher Forschungsstelle der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.