Le Made in Switzerland: mythes, fonctions et réalités / Made in Switzerland: Mythen, Funktionen, Rea
Itinera
Herausgegeben von Schweizerische Gesellschaft für Geschichte
32 / 2012 Yann Decorzant, Alix Heiniger, Serge Reubi u.a. (Hg.)

Le Made in Switzerland: mythes, fonctions et réalités / Made in Switzerland: Mythen, Funktionen, Rea

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Mythen, Funktionen und Realitäten

Das Made in Switzerland oder Swissmade ist mit zentralen Sinnbildern der Schweiz verbunden, sowohl in der Wahrnehmung im Inland wie im Ausland. Die historische Forschung hat sich jedoch noch kaum mit diesem wirkungsmächtigen Image auseinandergesetzt. Diese Lücke will der Sammelband schliessen. Er beschäftigt sich auf mehreren Ebenen mit dem Made in Switzerland. Dazu gehören politik- und wirtschaftshistorische Perspektiven sowie sozial-, militär- und kulturgeschichtliche Betrachtungen. Dabei geht es nicht nur um die verschiedenen Aspekte des Swissmade, sondern auch um die Entstehungsbedingungen, Funktionsweisen und Verbreitungsformen dieses Images.

Inhalt
Guy Marchal, Avant-propos.
Yann Decorzant, Alix Heiniger, Serge Reubi, Anne Vernat, Introduction.

Mythen
Régis Huguenin, Qu’y a-t-il de suisse dans le chocolat suisse? De lꞌentretien dꞌun mythe.

Marie-Agnès Dequidt, Quand Made in Switzerland signifiait bon marché pour les horlogers parisiens (1750-1800).

Sandrine Girardier, Les Jaquet-Droz et Leschot: un mythe historiographique?

Odile DeBruyn, Une «contrefaçon» made in Belgium dꞌun «produit» suisse: le jardin alpin en Belgique à la fin du XIXe et dans la première moitié du XXe siècle.

Funktionen
Pauline Milani, Made in Switzerland, ou la dimension identitaire de la politique culturelle suisse.

Oliver Küschelm, Why to do shop patriotically. Buy domestic / buy international campaigns in Austria and Switzerland during the interwar period.

Tobias Scheidegger, Vom «Schweizerbauer» zum Produzenten authentischer Swissness: Historische Annäherungen an Bilder der bäuerlichen Schweiz im aktuellen Nahrungsmittel-Marketing.

Realitäten
Philippe Hebeisen, Vers un profil commun? Recrutement et carrières des commandants cantonaux de gendarmerie au prisme de la prosopographie (Suisse romande et canton de Berne, 1848-1914).

Damiano Matasci, Jalons pour une histoire de la circulation internationale du «modèle scolaire» suisse à la fin du XIXe siècle.

Georges Ribeill, Des normes ferroviaires européennes «made in Switzerland»: conventions de Berne (CIM, CIV, COTIF), clef de Berne, gabarit passe-partout.

Johann Boillat, Francesco Garufo, De la protection à la promotion: aux sources du Swiss made horloger (1924–1980).     

Bevorstehende Veranstaltungen

Bibliographische Angaben

Seitenanzahl 234 arabisch
Zeichnungen 10
Abbildungen 40 s/w
Tabellen 7
Masse: 15.4 x 22.5 cm
Bindung Buch, Broschiert
ISBN 978-3-7965-2811-8
Erscheinungsdatum: 11.04.2012

Autor/in

Die Herausgeber:

Dr. Yann Decorzant studierte Internationale Beziehungen an der Universität Genf. Nach seinem Abschluss in Wirtschaftsgeschichte mit einem DEA, war er Junior Visiting Research Scholar an der Universität Oxford. Im Jahr 2008 wurde er an der Universität Genf promoviert, wo er seitdem Assistant Professor am Institut für Wirtschaftswissenschaften und am Paul Bairoch Institut für Wirtschaftsgeschichte ist.

Dr. Alix Heiniger promovierte an der Universität Genf und der Ecole Normal Supérieure in Cachan. Ihre Doktorarbeit beschäftigt sich mit dem politischen Engagement von deutschen Flüchtlingen in Belgien, Frankreich und der Schweiz während des Zweiten Weltkriegs und deren politischer Eingliederung in der DDR nach Beendigung des Krieges.

Dr. Serge Reubi studierte Geschichte, Ethnologie und Französisch an der Université de Neuchâtel. Er promovierte in Wissenschaftsgeschichte und in Geschichte an der Ecole des hautes études en sciences sociales, Paris und an der Université de Neuchâtel.

Anne Vernat studierte Moderne Geschichte an der Université de Limoges und Kommunikations- und Medienwissenschaften an der Universität Genf. Sie arbeitet an einer Doktorarbeit in Moderner Geschichte an der Université de Neuchâtel.