Bürger unter sich
Schweizerische Beiträge zur Altertumswissenschaft
Herausgegeben von Leonhard Burckhardt, Ulrich Eigler, Gerlinde Huber-Rebenich u.a.
Bd. 39 Ursula Kunnert

Bürger unter sich

Phylen in den Städten des kaiserzeitlichen Ostens

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Die Einteilung der Bürger in Phylen ist in zahlreichen griechischen Städten ein wichtiger Bestandteil der Polisorganisation. Sie konnte in politischen, religiösen und administrativen Abläufen als Schlüssel zur Verteilung von Privilegien wie auch Pflichten unter den Bürgern dienen. Zugleich sind die Phylen eigenständige, intern organisierte Gruppierungen mit vielen Aktivitäten, die über die grundlegenden Funktionen in der Polis hinausgehen. Die Institution der Phylen war eine der langlebigsten in der griechischen Geschichte: Sie ist in den Quellen von archaischer Zeit bis in die Spätantike hinein belegt und weist damit eine über tausendjährige Entwicklung auf. In der Forschung wurde die Einteilung der Polisbürger in Phylen in der römischen Kaiserzeit meist nur als Relikt früherer Zeiten wahrgenommen. Eine eingehende Beschäftigung mit den kaiserzeitlichen Phylen hat bisher nicht stattgefunden. Die vorliegende Arbeit setzt an dieser Stelle an und untersucht die Bedeutung, Aufgaben und Funktionen der Phylen in der Kaiserzeit. Sie ergänzt das Bild, das die antiken Quellen von der Selbstverwaltung und vom öffentlichen Leben der Städte im hellenisierten Osten des Imperium Romanum zeichnen.    

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Bibliographische Angaben

Seitenanzahl 380 arabisch
Zeichnungen 1
Tabellen 79
Masse: 15.6 x 23.5 cm
Bindung Buch, Gebunden
ISBN 978-3-7965-2884-2
Erscheinungsdatum: 25.07.2012

Autor/in

Ursula Kunnert studierte Klassische Archäologie, Alte Geschichte und Ur- und Frühgeschichte an den Universitäten Innsbruck und Zürich. Seit 2006 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar der Universität Zürich.