Erinnerungen an Franz Liszt
Publikationen der Universitätsbibliothek Basel
Bd. 41 Felix Weingartner

Erinnerungen an Franz Liszt

Nach dem Manuskript in der Universitätsbibliothek Basel herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von Wolfgang Seibold

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Bei Franz Liszt, der wohl vielseitigsten Musikerpersönlichkeit des 19. Jahrhunderts, gibt es für Musikliebhaber und Forschung eine Vielzahl von Aspekten zu seinem Leben und Wirken zu entdecken und zu erforschen. Doch: «Franz Liszt und Felix Weingartner» – ist das überhaupt ein Thema? Wenn man die wichtigste Liszt-Literatur durchschaut, so scheint es keines zu sein, denn es fällt auf, dass die hier vorgelegten Erinnerungen an Franz Liszt von Felix Weingartner gar nicht oder wenig wahrgenommen und verarbeitet wurden. Es tut also Not, dass die Lisztforschung die Weingartner’schen Erinnerungen an Liszt an- und aufnimmt, hat er doch in seinen Aufzeichnungen trotz seiner Begeisterung für Liszt, den «Meister», auch von Eigenschaften Liszts berichtet, die ihm missfielen: unbeherrschte Zornesausbrüche, Sarkasmus, zu grosse Gutmütigkeit; und bei Liszts Kunstempfinden konstatiert er Lücken, wie den fehlenden Sinn fürs Dramatische und keinen Sinn für Humor.

Wolfgang Seibold hat Weingartners Erinnerungen nach dem Manuskript ediert und ausführlich kommentiert. Ergänzt wird die Ausgabe durch einen erstmals veröffentlichten Briefwechsel zwischen Liszt und Weingartner sowie die neu entdeckte deutsche Urfassung von Weingartners Artikel Franz Liszt, as Man and Artist (1936).???????????

         

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Bibliographische Angaben

Seitenanzahl 87 arabisch
Abbildungen 4 s/w, 46 farbig
Masse: 15.5 x 22.5 cm
Bindung Buch, Broschiert
ISBN 978-3-7965-2936-8
Erscheinungsdatum: 20.01.2015

Autor/in

Wolfgang Seibold, 1941 geboren, studierte ab 1960 Schulmusik in Stuttgart und ab 1964 Germanistik, Musikwissenschaft, Volkskunde und Kunstgeschichte an der Universität Tübingen. Von 1967 bis 1999 wirkte er als Schulmusiker und Germanist in verschiedenen Gymnasien. Auf dem Gebiet der Musikwissenschaft veröffentlichte er seit 1965 viele Aufsätze zu Schumann und Liszt. Ausserdem übt er eine rege Vortragstätigkeit aus, so u.a. in den USA, Spanien, Schweiz, Deutschland und Österreich.