Im Namen der Dinge
Medieval and Early Modern Philosophy
Herausgegeben von Julia Jorati, Dominik Perler, Stephan Schmid
Bd. 3 David Wörner

Im Namen der Dinge

John Locke und der Begriff des Wesens

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Indem Locke die Unterscheidung zwischen deutlichen und verworrenen Ideen auf eine neue Weise auffasst, nämlich auf Sprache bezogen, entwickelt er einen sprachphilosophischen Zugang zu metaphysischen Fragen. Dies erlaubt es ihm, die traditionellen metaphysischen Grundbegriffe des Wesens, der Identität und der Substanz neu zu fassen – und sie mit seiner empiristischen Erkenntnistheorie in Einklang zu bringen. Auf der Grundlage einer solchen Interpretation lässt sich zeigen, so die Kernthese von Im Namen der Dinge, dass Lockes verstreute metaphysische Überlegungen eine kohärente metaphysische Theorie des Wesens der Dinge bilden. Entgegen einer weitverbreiteten Einschätzung erweist sich Locke damit als Philosoph, der die metaphysischen Systeme der späten Scholastik und der frühneuzeitlichen Rationalisten nicht nur kritisiert, sondern auch auf eine sehr interessante Weise weiterentwickelt hat.

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Bibliographische Angaben

Reihe Medieval and Early Modern Philosophy
Seitenanzahl 302 arabisch
Format 16 x 22.5 cm
Bindung Buch, Gebunden
ISBN 978-3-7965-3897-1
Erscheinungsdatum 09.04.2019

Autor/in

David Wörner studierte Philosophie an der Universität Zürich, wo er auch sein Doktoratsstudium absolvierte.