Die Rezeption des germanischen Choraldialekts in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
TeNOR · Text und Normativität
Herausgegeben von Wolfgang W. Müller, Franc Wagner
Bd. 10 Markus Zimmer

Die Rezeption des germanischen Choraldialekts in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Eine musikwissenschaftliche und kirchengeschichtliche Studie zu Begriff und Gegenstand

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Dieser Artikel erscheint am 11. Juli 2022 ca. 90.00 CHF Erscheint: 11.07.2022
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Der germanische Choraldialekt war während dreier Dezennien ein Forschungsgegenstand, der über die Musikwissenschaft hinausreichte. Er wurde liturgiewissenschaftlich, missionstheologisch und kulturkundlich, ja selbst identitätspolitisch rezipiert und war in der katholischen und in der evangelischen Liturgie beheimatet. Markus Zimmer zeichnet das Entstehen dieser Forschungsrichtung nach und beschreibt Konflikte, die daraus für die Choralrestauration erwuchsen. Auch warum bald nur noch Fachleute darüber Bescheid wussten, wird erklärt.

Im Zentrum der Untersuchung stehen das Schaffen von Michael Hermesdorff (Trier), Peter Wagner (Fribourg) und Ephrem Omlin (Engelberg), das Schweizer Benediktinerantiphonar sowie die Kiedricher Choralschule mit ihrer noch heute gepflegten Gesangspraxis.

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Bibliographische Angaben

Reihe TeNOR · Text und Normativität
Abbildungen 8 s/w, 45 farbig
Seitenanzahl 560 arabisch
Bindung Buch, Gebunden
ISBN 978-3-7965-4562-7
Erscheinungsdatum 11.07.2022

Autor/in

Markus Zimmer ist promovierter Kirchenhistoriker und Musikwissenschafter.