Museen als Orte geschichtspolitischer Verhandlungen. Ethnografische und historische Museen im Wandel
Itinera
Herausgegeben von Schweizerische Gesellschaft für Geschichte
43 Andrea Brait, Anja Früh (Hg.)

Museen als Orte geschichtspolitischer Verhandlungen. Ethnografische und historische Museen im Wandel

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In den Beiträgen des Bandes werden histo­rische und ethnografische Museen als Arenen geschichtspolitischer Verhandlungen analysiert. Die Fallbeispiele zeigen die sich wandelnden Bedingungen der Sammlungs- und Ausstellungspraktiken im 20. und 21. Jahrhundert sowie die Materialisierung dieser Aushandlungen in der Transformation von Museums- und Gedächtnislandschaften. Sie geben Anregungen für historische beziehungsweise historisch vergleichende kulturwissenschaftliche Museumsforschungen.

Ce recueil analyse les musées historiques et ethnographiques en tant qu’arènes de négociation politique de l’histoire. Les études de cas ici présentées témoignent des conditions et des pratiques changeantes de collecte et d’exposition aux 20e et 21e siècles. Elles interrogent la manière dont cette négociation s’est matérialisée dans la transformation des paysages muséaux et mémoriels, et suggèrent des pistes pour une approche historique et comparatiste des études ethnographiques et de la socio-histoire du musée.

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Bibliographische Angaben

Reihe Itinera
Seitenanzahl 181 arabisch
Abbildungen 8 s/w
Bindung E-Book
ISBN 978-3-7965-4240-4

Autor/in

Andrea Brait, MMag. Dr., Assistenzprofessorin am Institut für Zeitgeschichte bzw. am Institut für Fach­didaktik der Universität Innsbruck, forscht zur deutschen und zur österreichischen Geschichte im 20. und 21. Jahrhundert, zu historischen Museen sowie zu den Didaktiken der Geschichte und Politischen Bildung, insbesondere zu ausserschulischen Lernorten.

Anja Früh, M.A., Studium der Europäischen Ethno­-logie, Zeitgeschichte und Germanistik in Jena und Berlin sowie projektbezogene wissenschaftliche Arbeiten u.a. für das Musée des Civilisations de l’Europe et de la Méditerranée in Marseille. Derzeit Doktorandin am Zentrum für Europa­studien der Universität Freiburg/Schweiz. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der kulturwissenschaftlichen Museums-, Gedächtnis-, und Kulturerbe-Forschung.