Liturgie und Konzil
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Aus dem Inhalt:

Der Gottesdienst der Kirche auf den Allgemeinen Konzilien. Von Basel bis zum 2. Vatikanum

„In der Reihe: «Vorträge der Aeneas-Silvius-Stiftung der Universität Basel» wurde schon einmal über ein ähnliche Thema gesprochen: das erste Referat trug den Titel:«Die abendländische Liturgie von Aeneas Silvius Piccolomini bis heute. Erbe und Auftrag». Es war Theodor Klauser, damals Professor in Bonn, der 1961 diesen Vortag hielt. – Ist das heutige Thema: «Konzil und Liturgie. Der Gottesdienst der Kirche auf den Allgemeinen Konzilien. Von Basel bis zum 2. Vatikanum» nicht eine unnötige Verdoppelung? Ich glaube nicht.

Theodor Klauser sagte damals zur Einleitung, es könne «nicht mehr zweifelhaft sein, dass wir an einem Wendepunkt der abendländischen Liturgiegeschichte angelangt sind» und dass «dem geplanten ökumenischen Konzil, wie man hört, weitere kühne Pläne unterbreitet werden» sollen.

Zu jenem Zeitpunkt (1961) liefen die Vorbereitungsarbeiten für das Konzil auf vollen Touren (ich durfte seit den ersten Anfängen mitwirken). Es wurde bekanntlich ein Jahr später eröffnet und 1956 beendet.

Klauser hat in seinem Basler Vortrag eine Reihe von Anfragen an die Liturgie gestellt, Defizite und Fehlentwicklungen aufgezeigt und direkt oder indirekt zahlreiche Wünsche und Postulate formuliert: Hat das 2. Vatikanische Konzil sie beantwortet und erfüllt? Das ist das Thema, das der heutige Vortag behandeln soll.

Zuerst möchte ich der Frage nachgehen: Liturgie und Konzil im allgemeinen und auf den vortridentinischen Konzilien (I), dann im besonderen auf jenen von Basel (II) und Trient (III) und schließlich: Das 2. Vatikanum und die Liturgie-Erneuerung (IV).“ 

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Bibliographische Angaben

Reihe Titel der Reihe - Vorträge der Aeneas-Silvius-Stiftung an der Universität Basel
Seitenanzahl 24 arabisch
Bindung Buch, Broschiert
ISBN 978-3-7965-1287-2
Erscheinungsdatum: 01.01.1994

Autor/in

Der Autor:

Mgr. Anton Hänggi ist am 21. Juni 1994 im Alter von 77 Jahren gestorben. Er war von 1968 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1982 Bischof von Basel und lehrte zuvor von 1956 bis 1967 an der Universität Fribourg als Professor für Liturgiewissenschaft.