Polisbild und Demokratieverständnis in Jacob Burckhardts «Griechischer Kulturgeschichte»
Beiträge zu Jacob Burckhardt
Herausgegeben von Jacob Burckhardt-Stiftung
Bd. 3 Stefan Bauer

Polisbild und Demokratieverständnis in Jacob Burckhardts «Griechischer Kulturgeschichte»

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«Jetzt oder nie will ich Aristoteles Politica durchlesen mit der Feder in der Hand», schrieb Jacob Burckhardt 1864 an den Altphilologen Otto Ribbeck. Er plante einen Kurs über den «Geist» oder die «Cultur» der Griechen, etwa im Sinne seiner vier Jahre zuvor vollendeten Kultur der Renaissance. Bis zum ersten Vortrag der Griechischen Kulturgeschichte vergingen noch acht Jahre, in denen Burckhardt oft alle freie Zeit mit Quellenlektüre verbrachte.

Der Autor zeichnet im ersten Teil der Monographie Burckhardts politische Einstellungen in Grundzügen nach. Im zweiten Teil bietet er eine systematische Analyse von Burckhardts Polisbild und Demokratieverständnis. Enthalten sind ferner Kapitel zu Friedrich Nietzsche und Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff sowie die erste ausführliche Bibliographie und eine Seitenkonkordanz zu den verschiedenen Ausgaben von Burckhardts Werk. 

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Bibliographische Angaben

Reihe Titel der Reihe - Beiträge zu Jacob Burckhardt
Seitenanzahl 271 arabisch
Bindung Buch, Gebunden
ISBN 978-3-7965-1674-0
Erscheinungsdatum: 30.04.2001

Autor/in

Dr. Stefan Bauer, geb. 1972, studierte Geschichte und Germanistik in Aachen, Cambridge, Siena und London. Im Jahr 2004 wurde er am Londoner Warburg Institute mit einer Dissertation über die Papstgeschichte des italienischen Humanisten Bartolomeo Platina promoviert. Er erhielt 1999 den Friedrich-Wilhelm-Preis der RWTH Aachen.