Wo einst die schönsten Frauen tanzten ...
Neujahrsblatt der Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige, Basel GGG
Herausgegeben von Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige Basel
182 Sabine Sommerer

Wo einst die schönsten Frauen tanzten ...

Die Balkenmalereien im «Schönen Haus» in Basel (Nadelberg 6)

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Heute erblickt man sie schon beim Betreten des grossen Saales - die Balkenmalereien im Erdgeschoss des «Schönen Hauses». Eine malerische Pracht erwartet den Nähertretenden und verblüfft ihn im nächsten Augenblick mit einer riesigen Auswahl an Feldern mit Figuren und Ornamenten. Ein prächtiger Elefant mit winzigen Stosszähnen, gestreiftem Rüssel und verziertem Hinterteil, zwei stattlich zurechtgemachte Ritter, ein witziges Wesen mit vier Gesichtern und 144 weitere Geschöpfe geben sich ein fröhliches Stelldichein.

Was und vor allem wer steckt hinter diesen originellen Dekorationen? Das «Schöne Haus» gehört zu den ältesten profanen Steinbauten Basels. Es wurde nach 1271 erbaut und taucht 1280 erstmals in einer Urkunde aus. Reiches Vergleichsmaterial verortet die Balkenmalereien im Kontext Basels im 13. Jahrhundert und erläutert, wie die Ambitionen des Auftraggebers Konrad von Hertenberg – Geschäftsmann, bischöflicher Brotmeister und Ratsmitglied – in der Innenausstattung umgesetzt wurden. Die erst 1966 entdeckten Balkenmalereien sind vollständig und farbig abgebildet. 

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Bibliographische Angaben

Reihe Titel der Reihe - Neujahrsblatt der Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige, Basel GGG
Seitenanzahl 127 arabisch
Info mit 108 zumeist farbigen Abbildungen und einem Poster mit allen Balkenmalereien
Format 17 x 24 cm
Bindung Buch, Broschiert
ISBN 978-3-7965-2010-5
Erscheinungsdatum 21.11.2003

Autor/in

Die Autorin:

Sabine Sommerer, lic. phil., geb. 1976, Studium der Kunstgeschichte und Geschichte in Basel. Seit 2002 Projektassistentin im Nationalfondsprojekt «Literatur und Wandmalerei im Mittelalter» am mediävistischen Institut der Universität Freiburg i.Ü. Laufende Dissertation zur mittelalterlichen Profanmalerei.