Philosophie und Lebensführung - Philosophie et conduite de la vie
Studia philosophica
Herausgegeben von Schweizerische Philosophische Gesellschaft
Bd. 73/2014

Philosophie und Lebensführung - Philosophie et conduite de la vie

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Existenzphilosophische Motive heutigen Philosophierens

Die Existenzphilosophie ist geprägt vom Nachdruck auf den existierenden Menschen, der sein Leben philosophisch zu durchdringen sucht. Diesem Leitgedanken verpflichtet, plädieren die hier vorliegenden Beiträge für eine Lebenskunst, die die sinnlichen und geistigen Vermögen in ihrer Spannung produktiv werden lässt; für eine kohärente Wertehaltung und Lebensführung, etwa im Umgang mit Tieren und unseren Essgewohnheiten; für eine Reflexion über den modernen Glücksbegriff; für ein Selbstverständnis, das das menschliche Leben in der Spannung von Zufall und Entscheidung reflektiert; für ein Nachdenken darüber, wie unser Umgang mit Zeit sowohl unsere Lebensform als auch unser Glück bestimmen kann oder wieso es uns passieren kann, dass wir gerade dort, wo wir am autonomsten zu sein glauben, die höchste Abhängigkeit erfahren. Die philosophiehistorisch orientierten Beiträge widmen sich Aristoteles’ Diktum, wonach der Mensch von Natur aus nach Wissen strebe; erläutern, welche Rolle Henri Bergson der Intuition zuschreibt und warum seine Überlegungen bis heute für uns relevant sind, und denken mit Merleau-Ponty darüber nach, inwiefern die Sinnfrage eine unhintergehbare Bedingung menschlicher Existenz ist. Ein weiterer Beitrag widmet sich der gesellschaftspolitischen Frage, ob und wie die Moralphilosophie dem Einzelnen und der Gesellschaft helfen kann, moralisch richtige Entscheidungen zu treffen.

Mit Beiträgen von: Emil Angehrn, Anthony Feneuil, Rafael Ferber, Gottfried Gabriel, Gunnar Hindrichs, Sebastian Hüsch, Georg Kohler, Annemarie Pieper, Peter Schaber, Daniel Schulthess, Tilo Wesche, Markus Wild, Jean-Claude Wolf

Bevorstehende Veranstaltungen

Bibliographische Angaben

Seitenanzahl 258 arabisch
Masse: 17.7 x 22 cm
Bindung Buch, Broschiert
ISBN 978-3-7965-3316-7
Erscheinungsdatum: 11.12.2014

Autor/in

Die Redaktion

Janette Friedrich, geb. 1961, studierte Philosophie in Rostow am Don (Russland), doktorierte an der Humboldt Universität in Berlin. Nach mehrjährigen Forschungsaufenthalten in Paris ist sie gegenwärtig Maître d’enseignement et de recherche an der Universität Genf.

Anton Hügli, geb. 1939, studierte Philosophie, Psychologie, Germanistik/Nordistik und Mathematik in Basel und Kopenhagen. Er war bis 2005 Professor für Philosophie und Pädagogik an der Universität Basel.