Ich und der Andere
Martin Mosimann

Ich und der Andere

Für einen Individualismus der Vielfalt

Neu
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Der herkömmliche Individualismus geht in die Irre. Denn bei aller Einzigartigkeit, die der Einzelne sich zuschreibt, ist er doch kein Produkt seiner selbst. Vielmehr braucht er die Anderen als bewunderndes Publikum und bedient sich der bekannten Vorstellungen seiner Welt. Mit der Siegermentalität, die ihm eigen ist, bringt er die Anderen zum Verschwinden. Erst aus der Begegnung der Individuen geht aber eine Welt hervor, die sich durch Vielfalt auszeichnet und reich an Inspiration ist. Freilich muss dazu jedes Individuum den Mut aufbringen, das ihm Eigene und Neue in die Welt einzubringen. In diesem Sinn plädiert Martin Mosimann in diesem Band für einen Individualismus der Vielfalt.

Bevorstehende Veranstaltungen

Ich und der Andere - Für einen Individualismus der Vielfalt

Am 30. September 2019 bespricht Martin Mosimann sein Buch im Café Kairo in Bern
Café Kairo, Dammweg 43, 3013 Bern 
20:00 - 21:30

Martin Mosimann spricht sich in seinem neuen Buch gegen einen herkömmlichen Individualismus aus und für einen Individualismus, der erst zu Vielfalt führt, wenn er aus der Begegnung aller Individuen erwachsen ist. Der herkömmliche Individualismus geht in die Irre. Denn bei aller Einzigartigkeit, die der Einzelne sich zuschreibt, ist er doch kein Produkt seiner selbst. Vielmehr braucht er die Anderen als bewunderndes Publikum und bedient sich der bekannten Vorstellungen seiner Welt. Mit der Siegermentalität, die ihm eigen ist, bringt er die Anderen zum Verschwinden. Erst aus der Begegnung der Individuen geht aber eine Welt hervor, die sich durch Vielfalt auszeichnet und reich an Inspiration ist. Freilich muss dazu jedes Individuum den Mut aufbringen, das ihm Eigene und Neue in die Welt einzubringen.

Bibliographische Angaben

Seitenanzahl 211 arabisch
Masse: 15.2 x 22 cm
Bindung Buch, Broschiert
ISBN 978-3-7965-3965-7
Erscheinungsdatum: 25.07.2019

Autor/in

Martin Mosimann studierte Germanistik, Philosophie, Geschichte des Mittelalters und Geschichte der Neuzeit an der Universität Basel. Nach seiner Promotion zum Thema Die «Mainauer Naturlehre» im Kontext der Wissenschaftsgeschichte war er als Gymnasiallehrer und Publizist tätig.