Johann Georg Sulzer – Johann Jakob Bodmer. Briefwechsel
Johann Georg Sulzer: Gesammelte Schriften
Herausgegeben von Elisabeth Décultot
10 Elisabeth Décultot, Jana Kittelmann (Hg.)

Johann Georg Sulzer – Johann Jakob Bodmer. Briefwechsel

Kritische Ausgabe

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Band 10 der Gesammelten Schriften Sulzers enthält den gesamten Briefwechsel zwischen J. G. Sulzer (1720–1779) und J. J. Bodmer (1698–1783), der hier zum ersten Mal vollständig nach den Handschriften transkribiert und kommentiert wird. Für die Edition von Sulzers Schriften ist dieser Briefwechsel geradezu fundamental: Mit seinen 454 Briefen, die in 35 Jahren (1744–1779) entstanden sind, zählt er zu den umfangreichsten Korrespondenzen Sulzers und liefert zahlreiche neue Informationen zu zentralen Themenfeldern der europäischen Aufklärung, zur Genese von Sulzers und Bodmers Schriften, zu ihrem Netzwerk, insbesondere in Preußen und in der Schweiz, sowie zu Aspekten ihres Privatlebens. Damit erweist sich dieser Briefwechsel als eine unumgängliche Quelle, will man die Formierung des literarischen und akademischen Feldes in der Aufklärungsepoche untersuchen.

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Bibliographische Angaben

Reihe Johann Georg Sulzer: Gesammelte Schriften
Abbildungen 6 s/w, 29 farbig
Seitenanzahl 1996 arabisch, 52 römisch
Format 24 x 16.3 cm
Bindung Buch, Leinen mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7965-3814-8
Erscheinungsdatum 12.10.2020

Autor/in

Elisabeth Décultot ist seit 2015 Professorin für neuere deutsche Literatur an der Universität Halle-Wittenberg. Zuvor war sie Directrice de Recherche im Centre National de la Recherche Scientifique in Paris. 2015 wurde ihr eine Alexander-von-Humboldt-Professur verliehen. Sie hat zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Literatur und zum Kunstdiskurs des 18. und 19. Jahrhunderts unter besonderer Berücksichtigung des europäischen Wissenstransfers veröffentlicht.

Jana Kittelmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Halle-Wittenberg. Von ihr liegen zahlreiche Publikationen zur Literatur- und Kulturgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts vor. Zu ihren Arbeits- und Forschungsschwerpunkten gehört insbesondere die Geschichte und Kultur des Briefes.

Baptiste Baumann ist seit 2019 Master of Arts, derzeit Doktorand an der Universität Halle-Wittenberg und Stipendiat der Graduiertenförderung des Landes Sachsen-Anhalt. Seine Forschungsschwerpunkte liegen vorwiegend in der Philosophie- und Wissenschaftsgeschichte des 18. Jahrhunderts.