Bd. 89 Anton Hügli (Hg.)
Jaspers zur Atombombe
Zur Aktualität von Karl Jaspers’ Denken über die atomare Bedrohung und die Zukunft des Menschen
NeuNur eine Weltfriedensordnung kann die Menschheit vor der Selbstvernichtung bewahren. Zu diesem Schluss kommt Karl Jaspers, als der «Kalte Krieg» in vollem Gange ist und Atomwaffen die Zukunft des Menschen bedrohen. Das Buch zeigt auf, wie Kant und ihm folgend Jaspers eine solche Weltfriedensordnung entworfen haben. Weltfriede ist, folgt man Jaspers, nur möglich, wenn dieser in jedem Einzelnen beginnt, der – an seinem Ort und indem er sich von dem rechnenden Verstand und gewaltbereiter Machtpolitik abkehrt – ein «überpolitisches Ethos» auszubilden versucht, in Solidarität mit Anderen und mit Blick auf das Ganze menschlicher Existenz. Was das genau heißt, welche Art von Denken wir bräuchten, welche Ansprüche es an uns stellt, welche politischen Voraussetzungen zu schaffen wären und worauf wir überhaupt noch hoffen dürfen, wenn alles hoffnungslos scheint – dies sind die weiteren Themen des Buchs.
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Bibliographische Angaben
| Reihe | Schwabe reflexe |
|---|---|
| Seitenanzahl | 190 arabisch |
| Bindung | Buch, Broschiert |
| ISBN | 978-3-7965-5611-1 |
| Erscheinungsdatum | 09.11.2026 |