Jaspers zur Atombombe
Schwabe reflexe
Bd. 89 Anton Hügli (Hg.)

Jaspers zur Atombombe

Zur Aktualität von Karl Jaspers’ Denken über die atomare Bedrohung und die Zukunft des Menschen

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Dieser Artikel erscheint am 9. November 2026 ca. 23.00 CHF Erscheint: 09.11.2026
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Nur eine Weltfriedensordnung kann die Menschheit vor der Selbstvernichtung bewahren. Zu diesem Schluss kommt Karl Jaspers, als der «Kalte Krieg» in vollem Gange ist und Atomwaffen die Zukunft des Menschen bedrohen. Das Buch zeigt auf, wie Kant und ihm folgend Jaspers eine solche Weltfriedensordnung entworfen haben. Weltfriede ist, folgt man Jaspers, nur möglich, wenn dieser in jedem Einzelnen beginnt, der – an seinem Ort und indem er sich von dem rechnenden Verstand und gewaltbereiter Machtpolitik abkehrt – ein «überpolitisches Ethos» auszubilden versucht, in Solidarität mit Anderen und mit Blick auf das Ganze menschlicher Existenz. Was das genau heißt, welche Art von Denken wir bräuchten, welche Ansprüche es an uns stellt, welche politischen Voraussetzungen zu schaffen wären und worauf wir überhaupt noch hoffen dürfen, wenn alles hoffnungslos scheint – dies sind die weiteren Themen des Buchs.

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Bibliographische Angaben

Reihe Schwabe reflexe
Seitenanzahl 190 arabisch
Bindung Buch, Broschiert
ISBN 978-3-7965-5611-1
Erscheinungsdatum 09.11.2026

Autor/in

Anton Hügli ist emeritierter Professor für Philosophie und Pädagogik an der Universität Basel mit Forschungsschwerpunkt in praktischer Philosophie. Zahlreiche seiner Publikationen gelten dem Denken und dem Werk von Karl Jaspers, so Jaspers: Stationen seines philosophischen Wegs (2021) und Karl Jaspers on Truth and Dialogue (2025).