Herausgegeben von Rechtsquellenstiftung
Freiburger Eidbücher 15.–18. Jahrhundert
Neu
Nach der Edition der Freiburger Hexenprozesse (15.–18. Jahrhundert) werden erstmals sechs umfangreiche Freiburger Eidbücher (15.–18. Jahrhundert) in voller Länge ediert. Die darin enthaltenen Eide und Ordnungen, die rund um den jährlichen Besatzungstag zu schwören oder vorzutragen waren, belegen, wie der Freiburger Rat die Ausübung von Herrschaft und Aufgaben delegierte und kontrollierte, gleichzeitig schaffen sie einen Zugang zur konkreten, alltäglichen Stadtgeschichte. Indem diese Edition die Entwicklung und das Funktionieren der Freiburger Stadtrepublik über mehrere Jahrhunderte veranschaulicht, leistet sie nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur Rechtsgeschichte, sondern die Eide und Ordnungen sind auch von hoher alltagsgeschichtlicher Relevanz. Durch Freiburgs Lage an der deutsch-französischen Sprachgrenze handelt es sich um eine zweisprachige Edition. Die Entwicklung und der Umgang mit beiden Sprachen sowie das Sprachverständnis der Kopisten dürfte auch Sprachforschende interessieren.
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Bibliographische Angaben
| Reihe | IXe partie: Les sources du droit du Canton de Fribourg. Première section: Le Droit des Villes, Deuxième série: Le Droit de la ville de Fribourg |
|---|---|
| Seitenanzahl | 900 arabisch |
| Format | 25 x 19 cm |
| Bindung | Buch, Gebunden |
| ISBN | 978-3-7965-5556-5 |
| Erscheinungsdatum | 14.12.2026 |