Grenzgänge - Albert Hofmann zum 100. Geburtstag
Günter Engel, Paul Herrling (Hg.)

Grenzgänge - Albert Hofmann zum 100. Geburtstag

Exploring the frontiers - in celebration of Albert Hofmann's 100th birthday

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Grenzgänge - Albert Hofmann zum 100. Geburtstag

Dieses Buch ist als eine Festschrift eigener Art einer einzigartigen Persönlichkeit gewidmet: Albert Hofmann als Mensch und Wissenschaftler. Zu seinem hundersten Geburtstag am 11. Januar 2006 haben seine Freunde Beiträge verfasst, die Momentaufnahmen aus einem überaus reichen Leben wiedergeben.
Werner Huber, als Chemielaborant einst Mitarbeiter Albert Hofmanns, schildert seine erste Begegnung mit dem Wissenschaftler und berichtet von gemeinsamen Exkursionen zur Schmetterlingsbeobachtung. Günter Engel und Rudolf Giger zeigen auf, wie Albert Hofmann forschte, welche Arzneimittel er durch Abwandlung von Naturstoffen entwickelte und wie er zu der grossen Erfindung von LSD gelangte, die ihn in der ganzen Welt bekannt machte. Frank Petersens auf die Naturstofforschung bei Sandoz, Ciba und Novartis fokussierter Beitrag beleuchtet den Kontext, in dem Hofmann tätig war.
Als geradliniger Charakter verfolgte Albert Hofmann seine Ziele stets konsequent und mutig, als Forscher ebenso wie in der Zeit nach seiner aktiven medizinalchemischen Tätigkeit. Zwei seiner engen Freunde, Rolf Verres und Volker Biesenbender, haben faszinierende Darstellungen seiner philosophischen Gedanken und Weltsicht im Zusammenhang mit seiner Biografie beigesteuert.
Günter Engels Untersuchung über die Bedeutung von Mutterkorn in der Medizin– und Kunstgeschichte vervollständigt die hier vorgestellten «Grenzgänge».

Exploring the frontiers - in celebration of Albert Hofmann's 100th birthday

This book, a Festschrift of a special kind, is dedicated to a unique personality: Albert Hofmann, the scientist and the man. The contributions – snapshots from a richly diverse life - have been written by his friends in celebration of his hundredth birthday (11 January 2006).
Werner Huber, a chemical laboratory technician who worked in Albert Hofmann's department at Sandoz, recalls his first meeting with the scientist and describes the two men's butterfly–watching expeditions from the more recent past. Günter Engel and Rudolf Giger give an account of Hofmann's research, the medicines he created by modifying natural substances and the background to his discovery of LSD, which made him a world–renowned figure. Frank Petersen's historical overview of natural products research at Sandoz, Ciba and Novartis places Hofmann's activities in a broader context.
A man of upright character, Albert Hofmann has always pursued his goals resolutely and courageously, both in his research and in the period that followed his active career in medicinal chemistry. Fascinating discussions of how Hofmann's philosophical reflections and worldview were shaped by his experiences are contributed by two of his closest friends, Rolf Verres and Volker Biesenbender.
Günter Engel's investigation of the significance of ergot in the history of medicine and art rounds off the «frontier explorations» presented in this volume.

Inhalt/Content:

Günter Engel/Rudolf Giger, Die Arbeiten von Dr. Albert Hofmann auf dem Gebiet der Mutterkornalkaloide und deren Einfluss auf die Medikamentenentwicklung der Firma ehemals Sandoz, heute Novartis

Frank Petersen, Naturstoffforschung bei Novartis Pharmaceuticals – ein historischer Überblick

Werner Huber, Albert Hofmann zu Hause auf der Rittimatte

Rolf Verres, Von der Naturwissenschaft zur Philosophie. Ein Mensch, der erkennen und staunen kann

Volker Biesenbender, Solidarität mit dem Universum. Laienhafte Mutmassungen über einen Hundertjährigen

Günter Engel, Das Antoniusfeuer in der Kunst des Mittelalters: die Antoniter und ihr ganzheitlicher Therapieansatz 

    

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Bibliographische Angaben

Seitenanzahl 225 arabisch
Abbildungen 39 s/w, 78 farbig
Format 17 x 24.5 cm
Bindung Buch, Gebunden
ISBN 978-3-7965-2210-9
Erscheinungsdatum 08.02.2006

Autor/in

Die Herausgeber:

Günter Engel, geb. 1941, studierte Chemie an der Universität Saarbrücken. Er promovierte 1972 am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin in Göttingen. Zurzeit ist er Projektleiter in der Business Unit Transplantation und Immunologie, wo er hauptsächlich an der erfolgreichen klinischen Prüfung einer oral aktiven Therapie gegen Multiple Sklerose beteiligt ist. Er ist Autor von mehr als fünfzig wissenschaftlichen Publikationen und beschäftigt sich darüber hinaus mit mittelalterlicher Kunst.

Paul Herrling, geb 1946, studierte Zoologie an der Universität Zürich und promovierte 1975. Seit 2002 ist er Head of Corporate Research von Novartis. Darüber hinaus ist er Vorsitzender des Novartis Institute for Tropical Diseases in Singapur, das sich für die lange vernachlässigte medizinische Erforschung tropischer Infektionskrankheiten einsetzt. Paul Herrling ist außerdem Professor für Biopharmakologie und Arzneistoffwissenschaften an der Universität Basel und Full Adjunct Professor am Harold L. Dorris Neurological Research Institute des Scripps Research Institute in La Jolla, Kalifornien.