Hans Georg Nägeli (1773–1836)
Martin Staehelin

Hans Georg Nägeli (1773–1836)

Einsichten in Leben und Werk

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Dieser Artikel erscheint am 10. April 2023 ca. 90.00 CHF Erscheint: 10.04.2023
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Das geistige Zürich des zu Ende gehenden 18. und ersten Drittels des 19. Jahrhunderts war erschüttert durch das von Frankreich ausgehende Kriegsgeschehen, die in Mode gekommene Revolution und die damit einhergehenden politischen und gesellschaftlichen Umbrüche. Hans Georg Nägeli warf sich diesem Zeitgeschehen förmlich in die Arme: Er war begabt und begeisterungsfähig bis zur Hingabe, draufgängerisch und risikofreudig bis zur Realitätsferne. Als Musikhändler war er engagiert, ehrgeizig und mitunter aufsässig, als Politiker streitbar, geltungssüchtig und sich vergaloppierend. Als Redner war er hochbegabt, wenngleich eitel und masslos, als Pädagoge fortschrittsgläubig und visionär. Freunden gegenüber war er anhänglich und von grosser Treue – und wie erst der Arzt dokumentierte, der den Sterbenden begleitete, kannte er auch Abgründe und Trauer, denen er freilich ein Leben lang entfloh. Der Band zeichnet ein biographisches Gesamtbild des Zürchers und seines Werks.

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Bibliographische Angaben

Seitenanzahl 752 arabisch
Abbildungen 38 s/w
Bindung Buch, Gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7965-4746-1
Erscheinungsdatum 10.04.2023

Autor/in

Nach dem Studium der Altphilologie und der Ausbildung zum Flötisten promovierte Martin Staehelin in Musikwissenschaft in Basel. Seine wissenschaftliche Tätigkeit führte ihn 1976 nach Bonn ans Beethovenhaus und 1984 an die Universität Göttingen, wo er lehrte und zahlreichen Institutionen und Editionsunternehmungen angehörte.