Ältere Akademie Aristoteles Peripatos
Die Philosophie der Antike
Herausgegeben von Laurent Cesalli, Gerald Hartung
Bd. 3 Hellmut Flashar (Hg.)

Ältere Akademie Aristoteles Peripatos

2. Auflage
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Wenn jetzt nach 20 Jahren eine Neuauflage notwendig wird, so zeugt dies von dem anhaltenden Interesse an den Themen dieses Bandes, an der Älteren Akademie, in der die Schüler Platons ihre Philosophie entfaltet haben, an Aristoteles und an seiner Schule, dem Peripatos. Auf diesen Gebieten ist die Forschung lebhaft vorangeschritten, und so begnügt sich die Neuauflage nicht mit einem blossen Literaturnachtrag, sondern sucht die Forschung der beiden letzten Jahrzehnte auch in die Darstellung einzubringen. Das gilt insbesondere für das wieder neu aktuell gewordene Werk des Aristoteles, über das jährlich mehr als 150 Arbeiten erscheinen, während für Akademie und Peripatos durch neue Fragmentsammlungen eine dem gegenwärtigen Forschungsstand angemessene Textbasis erstellt worden ist, von der aus namentlich das früher stark vernachlässigte Werk Theophrasts, des prominentesten Aristotelesschülers, neu und erweitert in den Blick gekommen ist.

Inhalt:
Erstes Kapitel: Die Ältere Akademie
(Hans Krämer)
§ 1. Die Ältere Akademie im Allgemeinen. - § 2. Speusipp. - § 3. Xenokrates. - § 4. Eudoxos aus Knidos. - § 5. Herakleides Pontikos. - § 6. Philippos aus Opús und die ‹Epinomis›. - § 7. Weitere Akademiker der ersten Generation. - § 8. Die Spätphase der Älteren Akademie.

Zweites Kapitel: Aristoteles (Hellmut Flashar)
§ 9. Der Stand der Aristoteles-Forschung. - § 10. Die Schriften des Aristoteles. - § 11. Ausgaben und Übersetzungen der Schriften des Aristoteles sowie antike Kommentare. - § 12. Das Leben des Aristoteles. - § 13. Das Werk des Aristoteles. - § 14. Die Lehre des Aristoteles. - § 15. Die Nachwirkung des Aristoteles.

Drittes Kapitel: Der Peripatos bis zum Beginn der römischen Kaiserzeit
(†Fritz Wehrli, Georg Wöhrle, Leonid Zhmud)
§ 16. Der Peripatos bis zum Beginn der römischen Kaiserzeit im Allgemeinen. - § 17. Theophrast. - § 18. Eudemos aus Rhodos, Menon und weitere Aristotelesschüler. - § 19. Pasikles aus Rhodos und Neleus aus Skepsis. - § 20. Dikaiarchos aus Messene. - § 21. Aristoxenos aus Tarent. - § 22. Klearchos aus Soloi. - § 23. Phainias aus Eresos. - § 24. Chamaileon aus Herakleia und Duris aus Samos. - § 25. Demetrios aus Phaleron und Ps.-Demetrios: ‹Über den Stil›. - § 26. Praxiphanes. - § 27. Straton aus Lampsakos. - § 28. Aristarchos aus Samos, Hieronymos aus Rhodos und Lykon aus der Troas. - § 29. Ariston aus Keos, Prytanis und Phormion. - § 30. Weitere mit dem Peripatos verbundene Autoren des 3. und 2. Jahrhundertsv. Chr. - § 31. Kritolaos aus Phaselis. Parteigänger und Schüler. - § 32. Der Peripatos im 1. Jahrhundert v. Chr.

      

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Bibliographische Angaben

Reihe Titel der Reihe - Die Philosophie der Antike
Seitenanzahl 747 arabisch, 13 römisch
Format: 17 x 24.5 cm
Bindung Buch, Leinen mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7965-1998-7
Erscheinungsdatum: 16.12.2004

Autor/in

Der Herausgeber:

Hellmut Flashar, geb. 1929, studierte Klassische Philologie und Philosophie in Berlin und Tübingen. Promotion (Tübingen) 1954. Habilitation (Tübingen) 1961. Ordentlicher Professor für Klassische Philologie (Gräzistik) Bochum 1965, München 1982. Seit 1997 emeritiert. Gastprofessuren 1990–1994 Leipzig, 2003 Wien (Theaterwissenschaft). 1970–1976 Präsident der Mommsen-Gesellschaft, Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Beiräten und Akademien, Ausonius-Preis der Universität Trier 1998.

An dem Band sind vier Autoren beteiligt, für Akademie (Hans Krämer) und Aristoteles (Hellmut Flashar) die gleichen wie bei der Erstauflage (1983), für den Peripatos anstelle des verstorbenen Fritz Wehrli jetzt Georg Wöhrle und Leonid Zhmud. Damit ist die Gewähr gegeben, dass erneut erste Kenner der Materie für Solidität und Zuverlässigkeit der Darstellung stehen.