Aggressivität, Zärtlichkeit und Sexualität
Hans Kunz - Gesammelte Schriften in Einzelausgaben
Bd. 4 Jörg Singer (Hg.)
Hans Kunz

Aggressivität, Zärtlichkeit und Sexualität

Phänomenologische und anthropologische Studien zur Psychologie und Psychopathologie

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Dieser Band erfasst die in zeitlicher Nähe zu Kunz? Hauptwerk Die anthropologische Bedeutung der Phantasie entstandenen drei Abhandlungen zu den im Titel genannten Phänomenkomplexen: Die Aggressivität und die Zärtlichkeit (1946), Die Bedeutung der Sexualität im menschlichen Leben (1947-1950) und Zur Theorie der Perversion (1942). Aus der zweiten Hälfte der 1960er Jahre stammen die vier kleineren, zum Teil auf Vorträge zurückgehenden Essays Zur Problematik der Aggression, Aggressives Gruppenverhalten, Der Mensch als Zerstörer der Natur und Psychologische Aspekte der menschlichen Sexualität. Die von Kunz in den philosophisch-anthropologischen Hauptwerken radikal herausgestellte Endlichkeit des Menschen wirkt sich auf den sich jeder Spekulation entsagenden empirischen Charakter der hier vorgelegten phänomenologischen Studien aus. Ein Anhang enthält weitere Quellentexte aus dem Nachlass von Hans Kunz, einen textkritischen Apparat sowie Kommentare des Herausgebers. 

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Bibliographische Angaben

Seitenanzahl 454 arabisch, 15 römisch
Bindung Buch, Leinen mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7965-2882-8
Erscheinungsdatum: 01.01.2004

Autor/in

Hans Kunz (1904–1982) war Professor für Philosophische Anthropologie und Theoretische Psychologie an der Universität Basel. Seine Philosophie ist in der Phänomenologie und der Anthropologie des 20. Jahrhunderts zu verorten. Kunz befasste sich intensiv mit Denkern wie Edmund Husserl, Martin Heidegger, Karl Jaspers, Ludwig Klages, Max Scheler, Helmuth Plessner und Karl Löwith. Bestimmend für sein Denken war nicht zuletzt auch die Psychoanalyse Sigmund Freuds. 

Dr. phil. Jörg Singer, geb. 1946, studierte zunächst Mathematik und Physik, dann Philosophie, Psychologie und Psychopathologie in Zürich und Basel, wo er Schüler von Hans Kunz war. Seit 1978 ist er um den wissenschaftlichen Nachlass von Hans Kunz besorgt; er ist Autor zahlreicher Publikationen zu ihm.