Philosophieren im Exil
Max Beck

Philosophieren im Exil

Logischer Empirismus und Kritische Theorie 1933–1945

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Dieser Artikel erscheint am 14. September 2026 ca. 28.00 CHF Erscheint: 14.09.2026
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Was passiert mit dem philosophischen Denken, wenn es aus seinem Entstehungskontext entfernt wird und seine Sprache verliert? Die Studie untersucht das Exil der deutschsprachigen Philosophie nach 1933 als Zäsur für das philosophische Denken. Im Zentrum steht das spannungsreiche Verhältnis zwischen Logischem Empirismus und Kritischer Theorie, an dem diese Fragen prägnant verhandelt werden. Analysiert wird, wie die Exilanten mit dem Sprachwechsel umgingen, theoretisch auf den Faschismus reagierten und mit der US-amerikanischen Philosophie interagierten. Der erzwungene Ortswechsel zerstörte zwar akademische Strukturen, eröffnete zugleich aber neue intellektuelle Räume. Unterschiede im Sprachgebrauch und in der kulturellen und akademischen Anpassung verdeutlichen Divergenzen im Selbstverständnis beider Denkrichtungen. Damit wird exemplarisch deutlich, dass die Exilphilosophie als eigenständiges Kapitel der Philosophiegeschichte des 20. Jahrhunderts zu verstehen ist.

Ausgezeichnet mit dem «Claus-Dieter Krohn Preis für Exilforschung» (2026)

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Bibliographische Angaben

Seitenanzahl 300 arabisch
Bindung Buch, Broschiert
ISBN 978-3-7965-5597-8
Erscheinungsdatum 14.09.2026

Autor/in

Max Beck studierte Philosophie in Marburg und Wien und wurde 2025 in Jena promoviert. Aktuell ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt «Digitale Datenbank Exilphilosophie 1933–1945» am Institut für Philosophie der Universität Jena. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Philosophie der Künstlichen Intelligenz, Digital Humanities, Philosophiegeschichte des 20. Jahrhunderts und ihre Methoden, Wissenschaftsphilosophie, Sprachphilosophie, Exilforschung.