Band 3 Bernhard Maaz
Leo von König und Rainer Maria Rilke: Korrespondenzen, Lektüren, Reminiszenzen
Neu
Jahrzehntelang pflegte Rilke den Kontakt zum Porträtisten Leo von König (1871–1944). Anhand bislang unveröffentlichter Briefe und Dokumente nimmt der Band die komplexe Beziehung zwischen den beiden in den Blick.
Rilkes Korrespondenz mit Leo von König geht von sachlichen Inhalten aus, berührt aber auch Reiseerfahrungen und Persönliches. Neben Familienmitgliedern und Freunden treten Bekannte des Autors und Schülerinnen des Malers in Erscheinung, aber auch dessen Freund und Reisebegleiter in Spanien, der Kunstkritiker Julius Meier-Graefe, sowie Künstlerinnen und Künstler wie Renée Sintenis, Paula Modersohn-Becker und Auguste Rodin. Andere Quellen, etwa Leo von Königs Lese-Tagebuch, das hier erstmals ausgewertet wird, decken auf, dass dieser sich weitergehend mit Rilke auseinandersetzte.
Die Dokumente werden in eine Gesamtdarstellung der Beziehungen zwischen Maler und Dichter eingebettet. Es ergibt sich ein Kaleidoskop, das Rilkes bekannte Bezüge auf bildende Künstler um einen wertvollen Baustein erweitert.
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Bibliographische Angaben
| Reihe | Schriften der Fondation Rilke |
|---|---|
| Seitenanzahl | 101 arabisch |
| Abbildungen | 10 farbig |
| Bindung | Buch, Gebunden |
| ISBN | 978-3-7965-5595-4 |
| Erscheinungsdatum | 11.05.2026 |