Renaissance und Barock (1888)
Heinrich Wölfflin Gesammelte Werke
Schriften 2 Tristan Weddigen, Oskar Bätschmann, Joris van Gastel (Hg.)
Heinrich Wölfflin

Renaissance und Barock (1888)

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Dieser Artikel erscheint am 12. Oktober 2022 ca. 120.00 CHF Erscheint: 12.10.2022
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Mit seiner Habilitationsschrift Renaissance und Barock. Eine Untersuchung über Wesen und Entstehung des Barockstils in Italien (1888) griff Heinrich Wölfflin die Umwertung des Barockstils auf. Eine Reihe von Kunsthistorikern machte sich während der Mode des Neobarock daran, den Architekturstil des 16. und 17. Jahrhunderts neu zu erforschen und zu werten, und versuchte auch in der Antike einen «Barockstil» zu definieren. Diese drei Wiederholungen sollten erlauben, eine Gesetzmässigkeit im geschichtlichen Verlauf zu erkennen. Einen solchen Einblick ins «Innere der Kunst» erklärte Wölfflin zum eigentlichen Ziel der Kunstgeschichte.

Unter den zahlreichen Versuchen der Definition eines Barockstils hat Wölfflins Schrift durch die Qualität ihrer Methode ihren hohen Rang behalten: beschreibende Analyse und vergleichende Entgegensetzung der Stile von Renaissance und Barock, der Versuch, die Gründe für den Stilwandel zu erklären, und schliesslich die Verifizierung der Analyse an ausgewählten sakralen und profanen Gebäuden in Rom. Mit dem differenzierenden Vergleich zwischen Renaissance und Barock schuf sich Wölfflin die Grundlage für eine Kritik des Barock, die weit über der früheren Geringschätzung steht.

In der Einleitung analysiert Oskar Bätschmann die Entstehung, die historischen Voraussetzungen, die Methode und die Rezeption der Arbeit. Die Ausgabe wird von einem kritischen Kommentar von Noemi Bearth und Karolina Zgraja begleitet.

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Bibliographische Angaben

Reihe Heinrich Wölfflin Gesammelte Werke
Seitenanzahl 352 arabisch
Abbildungen 82 s/w, 10 farbig
Bindung Buch, Leinen mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7965-3835-3
Erscheinungsdatum 12.10.2022

Autor/in

Oskar Bätschmann ist emeritierter Professor für Kunstgeschichte der Universität Bern.

Tristan Weddigen ist Professor für Kunstgeschichte der Neuzeit an der Universität Zürich und Direktor an der Bibliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte, Rom.

Joris van Gastel ist Assistenzprofessor für Kunstgeschichte der Neuzeit an der Universität Zürich.