Zwischen Vieltönigkeit und Mikrotonalität
Schola Cantorum Basiliensis Scripta
Herausgegeben von Martin Kirnbauer
Bd. 10 Martin Kirnbauer (Hg.)

Zwischen Vieltönigkeit und Mikrotonalität

Materialien und Beiträge aus dem Forschungsprojekt «Studio31»

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Dieser Artikel erscheint am 12. August 2024 ca. 64.00 CHF Erscheint: 12.08.2024
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Nicola Vicentino beschreibt 1555 detailliert Tasteninstrumente mit mindestens 31 Tonstufen pro Oktave, von ihm Archicembalo bzw. Arciorgano genannt, mit dessen Hilfe eine «perfekte Musik» aufzuführen ist. Rekonstruktionen eines solchen Cembalos und Orgelpositivs entwickelte das Forschungsprojekt Studio31 an der Hochschule für Musik Basel und der Schola Cantorum Basiliensis, auf das dieser Band zurückgeht. Die Instrumente orientieren sich an Vorlagen aus dem 16. und frühen 17. Jahrhundert, zusätzlich sind sie mit einer digitalen Schnittstelle und einer Selbstspiel-Technik ausgerüstet. Damit erschliessen sie musikpraktisch ein bis heute weitgehend unbeachtetes ‹vieltöniges› Repertoire und bereichern gleichzeitig das Instrumentarium für zeitgenössische Musik um mikrotonale Tasteninstrumente. Entsprechend dokumentiert der Band nicht nur das Forschungsprojekt Studio31, sondern interessiert sich auch für vieltönige und mikrotonale Stimmungssysteme und Anwendungen von der Antike bis zum 20. Jahrhundert.

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Bibliographische Angaben

Reihe Schola Cantorum Basiliensis Scripta
Seitenanzahl 380 arabisch
Abbildungen 90 s/w
Bindung Buch, Broschiert
ISBN 978-3-7965-5097-3
Erscheinungsdatum 12.08.2024

Autor/in

Martin Kirnbauer ist Leiter Forschung und Mitglied der Leitung der Schola Cantorum Basiliensis / FHNW. Zu seinen Forschungsgebieten gehört die Vieltönigkeit bzw. historische Mikrotonalität, deren konkrete Grundlage die in diesem Band vorgestellten Tasteninstrumente mit 31 Tönen in der Oktave darstellen.