Schreie
Gunnar Schmidt

Schreie

Versuche über die Gewalt der Stimme

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Dieser Artikel erscheint am 9. September 2024 ca. 22.00 CHF Erscheint: 09.09.2024
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Warum schreit man? Aufgrund von Schmerz, Verzweiflung, Lust, Machtbegehren und Wahnsinn? In 15 Essays wird die archaische Unartikuliertheit in Situationen des Außer-sich-Seins typologisch entfaltet. Nicht nur variieren Schreianlässe und Funktionen in erheblichem Maße, auch die medialen Darstellungen, die Rezeptionsformen sowie die moralischen und ästhetischen Bewertungen sind außerordentlich vielfältig. Auf der Grundlage von literarischen, philosophischen, psychiatrischen, mythologischen und kunsttheoretischen Texten, von Bildern (Fotografie, Malerei, Druckgrafik, Zeichnung) und Filmen werden das Schreien, das Brüllen, Kreischen und Heulen als Grenzphänomene erkennbar. Gegensätze wie Humanität und Animalität, Kommunikationswunsch und -abbruch, Ich-Behauptung und -Verlust lösen sich im Schrei auf.

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Bibliographische Angaben

Seitenanzahl 160 arabisch
Abbildungen 11 farbig
Bindung Buch, Broschur mit Klappen
ISBN 978-3-7574-0147-4
Erscheinungsdatum 09.09.2024

Autor/in

Gunnar Schmidt ist Medien- und Kulturwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Ästhetik. Er lehrte und forschte an den Universitäten Hamburg, Dortmund, Siegen, der Folkwang Universität der Künste sowie an der Hochschule Trier. 

www.medienaesthetik.de